Niko Kovac ist beim BVB derzeit nur bis zum Saisonende gebunden. Jetzt signalisiert die Klubführung, dass die Gespräche über seine Zukunft auf die Zielgerade einbiegen.
Am Rande des 2:2 gegen Werder Bremen äußerte sich BVB-Boss Carsten Cramer bei Sky zur Trainerfrage. Er ließ durchblicken, dass eine Entscheidung nicht mehr lange auf sich warten lassen soll: „Also da werden wir sicherlich auch die Gelegenheit finden, darüber final zu sprechen.“
Die Grundlage für diese letzte Runde ist offenbar bereits gelegt. Cramer nannte die Beteiligten beim Vornamen: „Ich weiß, dass Lars und Niko mit den Beratern extrem vertrauliche Gespräche geführt haben.“
Für den 54-Jährigen geht es um eine langfristige Perspektive. Wie die BILD zuletzt berichtete, sollen sich Klub und Cheftrainer bereits auf ein neues Arbeitspapier bis 2029 verständigt haben. Damit würde der BVB die Zusammenarbeit weit über die aktuelle Laufzeit hinaus fortsetzen.
Ricken steuert die Verhandlungen
Nach außen setzt der BVB auf Ruhe. Federführend bei den Gesprächen ist Lars Ricken, und Cramer stärkte ihm öffentlich den Rücken: „Ich weiß, dass Lars das Thema im Griff hat. Macht euch keine Sorgen, wir haben den Prozess im Kopf.“ Einen Abschluss verkündete Cramer damit nicht, wohl aber einen klaren Fahrplan.

Auch im Kader will der BVB wichtige Personalien langfristig regeln. Bei Waldemar Anton, dessen Vertrag bis 2028 läuft, sollen laut Sky zeitnah Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung mit Anton beginnen. Kovac hatte Anton vor dem Bremen-Spiel öffentlich als zentrale Figur seiner Mannschaft hervorgehoben.
Gelegenheit für das entscheidende Gespräch über die Trainerfrage gibt es reichlich. „Und sie wissen ja, dass wir die nächsten Tage und Wochen fleißig auf Reisen sind und viel Zeit miteinander verbringen“, sagte Cramer.
