Vor Borussia Dortmund liegen kräftezehrende Wochen mit zahlreichen Spielen und langen Reisen. Besonders die kommenden Tage stellen den BVB vor große Herausforderungen.
Borussia Dortmund steht vor einem echten Härtetest. Neun Pflichtspiele innerhalb von nur 30 Tagen, dazu mehr als 11.000 Reisekilometer in kürzester Zeit: Auf die Mannschaft von Trainer Niko Kovac wartet ein Mammutprogramm, das den Spielern körperlich einiges abverlangen dürfte. Bereits vor dem enttäuschenden 2:2 gegen Werder Bremen hatte Kovac auf die bevorstehenden Herausforderungen hingewiesen. „Die nächsten Wochen werden uns von der Logistik und Regeneration einiges abverlangen“, erklärte der BVB-Coach.
Besonders anspruchsvoll gestaltet sich die unmittelbare Reiseplanung. Gleich drei Auswärtsspiele stehen hintereinander an, wobei die Dortmunder enorme Entfernungen zurücklegen müssen. Zunächst geht es nach Norwegen zu Bodø/Glimt, anschließend zu Union Berlin und schließlich nach Aserbaidschan zum Sabah FK.
Dabei wartet bereits in Norwegen eine Besonderheit. Weil die Begegnung auf Kunstrasen stattfindet, wird der BVB sein Abschlusstraining vor Ort absolvieren. Die Spieler sollen dadurch Gelegenheit bekommen, sich an den ungewohnten Untergrund anzupassen.
BVB-Spielplan sorgt für Stress: Kovac muss clever rotieren
Auch abseits des Rasens müssen die Verantwortlichen einiges organisieren. Zwischen den Partien in Berlin und Baku hatte der Verein ursprünglich einen direkten Weiterflug in Betracht gezogen. Stattdessen kehrt die Mannschaft noch einmal nach Dortmund zurück.

„Schlafe ich in meinem eigenen Bett, in den eigenen vier Wänden? Auch das ist ein Punkt, den man berücksichtigen muss“, begründete Kovac die Entscheidung. Die kurze Zeit in der Heimat soll den Profis bei der Regeneration helfen.
Eine weitere logistische Besonderheit betrifft den Mannschaftsbus. Sowohl in Norwegen als auch in Aserbaidschan greift der BVB auf örtliche Busunternehmen zurück. Mit der Rückkehr aus Baku ist die Belastungsprobe allerdings längst nicht überstanden.
In der Bundesliga warten unter anderem Eintracht Frankfurt und Bayern München, während im DFB-Pokal ein weiteres Duell mit Werder Bremen ansteht. Hinzu kommen weitere Champions-League-Aufgaben. Bis zur nächsten Länderspielpause bleibt den Dortmundern somit kaum Zeit zur Erholung. Entscheidend dürfte werden, wie Kovac die Belastung innerhalb seines Kaders verteilt und seine Mannschaft trotz des engen Spielplans leistungsfähig hält.

