BVB: 3 To-Dos für das Spiel gegen Union

Manuel Behlert

Borussia Dortmund bekommt es am heutigen Samstag mit dem FC Union aus Berlin zu tun und will auswärts die drei Punkte mitnehmen. Für das Team vom Niko Kovac ist es dabei wichtig, einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. 

Die letzten beiden Spiele waren nämlich genau das nicht. Ganz im Gegenteil, der BVB offenbarte zu viele Fehler. „Wir sind hingefallen und stehen jetzt wieder auf. Es ist ein Prozess“, gab sich Trainer Kovac vor dem Spiel der Dortmunder gegen Union kämpferisch.

Generell wird es ein Spiel, in dem die Grundtugenden gefordert sind. Genau das könnte Dortmund entgegenkommen, denn diese schafft man eigentlich fast immer auf den Platz zu bringen. Drei ganz besondere To-Dos für die Kovac-Elf gibt es aber.

Dortmund braucht die perfekte Balance

Es wird sicher kein Spiel, in dem die Dortmunder von Anfang bis Ende spielerisch glänzen können, darauf muss man sich einstellen. Auswärts an der Alten Försterei ist es immer wieder knifflig, Union kann hier die Gegner deutlich eher mal auf das eigene Niveau ziehen als in der Fremde. Deswegen ist es wichtig, dass Dortmund fußballerische Lösungen findet. Wenn der Ball gut läuft, technische Fehler auf ein Minimum reduziert werden, dann kann der Fußball von Union in die Schranken gewiesen werden.

Felix Nmecha
Foto: Getty Images

Weiterhin wichtig ist der Fokus auf ruhende Bälle. Borussia Dortmund muss einerseits selbst versuchen, bei Standardsituationen offensiv für Gefahr zu sorgen. Kopfballstarke Spieler hat man im Kader und Union wird es gar nicht verhindern können, die Dortmunder mal zu foulen, den Rhythmus zu brechen. Gleichzeitig muss der BVB aber auch auf dem Schirm haben, die Standards des Gegners gut zu verteidigen.

Final muss der BVB natürlich noch auf die eigene Balance im Spiel achten. Heißt: Es ist von wirklich essenzieller Bedeutung, dass man die Konterabsicherung so gut wie möglich abwickelt. Der BVB weiß, dass er da Spiel eher dominieren wird und mehr Ballbesitz hat. Schnelles umschalten der Berliner muss konsequent verhindert werden, was gerade gegen Bodö in manchen Phasen nicht funktionierte.

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