Der BVB feierte im Spiel gegen Sabah am Dienstag einen 2:1-Arbeitssieg. Dortmund begann gut und hatte früh einige Chancen, ging auch in Führung. Doch mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel zäher.
Genau das war es, das in den letzten Wochen auch dafür sorgte, dass der BVB seine Probleme bekam und deswegen haben die Dortmunder auch das ein oder andere Mal gepatzt.
Aus diesem Grund legte Gregor Kobel, der Torhüter der Schwarzgelben, im Anschluss an die Partie auch den Finger in die Wunde.
Kobel kritisiert BVB trotz Sieg
„Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir die Tore erzielen. Die Abläufe müssen wir abrufen. Wir müssen viel schneller spielen, genauer, mehr abschließen. Morgen müssen wir mehr aufs Tor schießen, um vielleicht auch das Tor zu erzwingen“, sagte Trainer Niko Kovac noch vor dem Spiel. Das gelang nur in einigen Momenten, nicht konsequent.
Nach dem Spiel äußerte sich Gregor Kobel bei DAZN: „Ich glaube, es war schwerer als es hätte sein müssen. Wir hatten Chancen, auch früher schon mehr Tore zu machen. Wir haben sehr viele Chancen herausgespielt, das war sehr positiv für uns, klar. Am Ende war es schade, wir hätten Spiel früher entscheiden können. Dann wurde es noch einmal knapp, der Gegner war dann wieder dran. Aber wir müssen den Deckel früher draufmachen, klar.“

Für den Keeper war die Chancenverwertung natürlich ein Thema. „Wie gesagt, heute war es ein komischer Spielverlauf. Wenn man nur mit einem Tor führt, dann merkt der Gegner, dass noch etwas geht, dass das Momentum noch auf ihre Seite kippen kann. Wir hatten genug Chancen, hätten drei, vier, fünf Tore machen können. Sie haben aber natürlich auch Qualität, das ist keine Frage“, so der Torhüter.
Komplett zufrieden war der Torhüter zwar nicht, aber die drei Punkte nimmt man sehr gerne mit. Sechs Zähler haben die Schwarzgelben jetzt aus drei Spielen auf dem Konto.
