Nicolo Tresoldi sorgt mit seiner starken Torquote für Aufsehen und steht auch beim BVB auf dem Zettel. Doch aus Belgien gibt es nun eine klare Ansage.
Nicolo Tresoldi gehört derzeit zu den treffsichersten Angreifern Europas. Der 22-Jährige begeistert beim FC Brügge mit herausragenden Leistungen und hat sich damit auf die Wunschlisten zahlreicher Spitzenklubs gespielt. Auch Borussia Dortmund soll den Deutsch-Italiener beobachten. Ein möglicher Transfer im Winter scheint allerdings ausgeschlossen. Wie die belgische Tageszeitung Het Nieuwsblad berichtet, hat ein nicht namentlich genanntes Vorstandsmitglied des FC Brügge den Stürmer für „unverkäuflich“ erklärt.
Demnach seien sämtliche Angebote während der kommenden Transferperiode „völlig irrelevant“. Für den BVB und andere Interessenten ist das eine klare Absage. Dabei dürfte Tresoldi längst deutlich teurer geworden sein. Im Sommer 2025 wechselte der Angreifer für 7,5 Millionen Euro von Hannover 96 nach Belgien. Mittlerweile wird sein Wert auf mehr als 50 Millionen Euro geschätzt.
Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2029. Die Zahlen erklären das enorme Interesse. In seinen bisherigen 14 Pflichtspielen erzielte Tresoldi bereits zwölf Treffer. Besonders beeindruckend: Innerhalb von nur 26 Tagen gelangen ihm gleich drei Dreierpacks. Zuletzt schoss er Brügge beim 3:2 gegen VV St. Truiden mit drei Toren praktisch im Alleingang zum Sieg.
BVB bei Tresoldi mit hochkarätiger Konkurrenz
Neben Dortmund werden unter anderem Arsenal, Barcelona, Bayern München und die AC Mailand als mögliche Abnehmer gehandelt. Besonders die Italiener sollen ihre Bemühungen intensivieren. Laut Gazzetta dello Sport hat Milan-Besitzer Gerry Cardinale einen möglichen Transfer sogar zur Chefsache erklärt.

Doch nicht nur auf Vereinsebene ist Tresoldis Zukunft spannend. Der gebürtige Italiener könnte sowohl für Deutschland als auch für Italien auflaufen. Eine endgültige Entscheidung möchte er erst nach der kommenden U21-Europameisterschaft treffen. Bundestrainer Jürgen Klopp verfolgt seine Entwicklung aufmerksam. „Wir sind ja nicht doof“, erklärte er zuletzt auf die Frage nach dem Torjäger.
Dennoch will Klopp keinen übermäßigen Druck ausüben: „Ich finde das komplett in Ordnung, dass die Jungs nachdenken, aber wir müssen auch niemandem hinterherlaufen.“ Für den BVB bleibt Tresoldi damit ein äußerst interessanter Transferkandidat, dessen Verpflichtung zumindest kurzfristig jedoch kaum realisierbar erscheint.

