Neue Verträge für zwei BVB-Stars? Cramer gibt Update

Nach den jüngsten Gerüchten um die Zukunft mehrerer BVB-Stars hat sich Carsten Cramer zu Wort gemeldet. Dabei sprach er auch über mögliche Vertragsverlängerungen mit Waldemar Anton und Serhou Guirassy.

Borussia Dortmund beschäftigt sich bereits mit der langfristigen Kaderplanung. Dabei stehen auch mögliche Vertragsverlängerungen mit zwei Leistungsträgern im Fokus. Geschäftsführer Carsten Cramer hat sich nun zu den Zukunftsaussichten von Waldemar Anton und Serhou Guirassy geäußert. Zudem sprach der BVB-Boss über mögliche Spielerverkäufe und die finanzielle Situation des Vereins.

Sowohl Innenverteidiger Anton als auch Angreifer Guirassy sollen nach Möglichkeit über ihre bisherigen Vertragslaufzeiten hinaus beim BVB bleiben. Im Sport1-Doppelpass bestätigte Cramer, dass sich die Verantwortlichen bereits mit der Zukunft der beiden 30-Jährigen beschäftigen. „Das läuft im Hintergrund, das Ziel vor Augen. Das ist unsere Stärke. Wir sind mit der aktuellen Situation sehr zufrieden“, erklärte der Geschäftsführer.

Auch die Personalie Felix Nmecha kam zur Sprache. Der Mittelfeldspieler hatte seinen Vertrag erst im März bis 2030 verlängert. Berichten zufolge soll das Arbeitspapier allerdings eine Ausstiegsklausel über 80 Millionen Euro enthalten. Cramer wollte diese Spekulationen weder bestätigen noch dementieren: „Da muss ich nachschauen, ob er eine Ausstiegsklausel hat. Über vertragliche Inhalte reden wir grundsätzlich nicht.“

BVB will mit Guirassy und Anton verlängern

Grundsätzlich verfolgt Dortmund das Ziel, seine wichtigsten Spieler möglichst langfristig zu halten. Trotz des Interesses anderer Vereine und möglicher lukrativer Angebote rechnet Cramer nicht mit einem größeren personellen Umbruch im kommenden Sommer.

Waldemar Anton und Serhou Guirassy
Foto: IMAGO

„Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass wir im Sommer in der Lage sind, unseren Kader beisammenzuhalten“, betonte der BVB-Funktionär. Daran soll auch das jüngste finanzielle Ergebnis nichts ändern. Für das Geschäftsjahr 2025/26 vermeldete der Bundesligist einen Verlust von 21,7 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 6,7 Millionen Euro erwirtschaftet worden war.

Dennoch sieht Cramer keinen wirtschaftlichen Zwang, Leistungsträger abzugeben. „Wir sind wirtschaftlich kerngesund aufgestellt und arbeiten gerade auch daran, dass wir diese Transfers nicht zwangsläufig tätigen müssen“, stellte er klar. Auch mögliche Verstärkungen im Winter schloss der Geschäftsführer nicht aus. Die sportliche Führung um Lars Ricken und Ole Book beobachte den Markt kontinuierlich und könne bei Bedarf reagieren.

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