Borussia Dortmund hält weiter Kurs auf das Achtelfinale der Champions League. Gegen Betis Sevilla gelang dem BVB am Mittwochabend mit einem 2:1 gegen Betis Sevilla am vierten Spieltag der dritte Sieg. Nach intensiven 90 Minuten gegen ein Spitzenteam aus Spanien war die Freude über den Dreier spürbar.
„Betis stand sehr kompakt im 4-3-3. Jeder hat gesehen, dass das eine Mannschaft ist, die nicht einfach so Champions League spielt, sondern mit sehr guten und erfahrenen Spielern antritt. Das war nicht ganz so einfach“, betonte Trainer Niko Kovac nach der Begegnung noch einmal die Schwere der Aufgabe und war mit dem Sieg deshalb umso zufriedener: „In der zweiten Halbzeit haben wir es sehr viel besser gemacht. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ein verdienter, wichtiger Sieg.
Auch Sportdirektor Ole Book war trotz des einen oder anderen Wacklers mit dem Auftritt einverstanden: „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gezeigt, obwohl wir einige Fehler drin hatten. Das war auch ein bisschen der Müdigkeit geschuldet. Die Jungs haben ein unheimliches Pensum hinter sich. Wir haben uns mutig angeboten und gezeigt, dass wir Fußball spielen wollen. Das ist positiv. Wir haben uns Chancen herausgearbeitet, haben nur vereinzelt welche zugelassen. Deswegen bin ich zufrieden.“
Geschäftsführer Lars Ricken hob derweil auf der Vereinshomepage wie auch Kovac die Qualität des Gegners hervor und bewertete den Sieg deshalb nochmals höher: „Ich habe auch gesehen, warum Betis bisher alle Spiele in der Champions League gewonnen hat: Es war ein wirklich extrem starker Gegner. Aber wir haben verdient gewonnen mit einer absoluten Energieleistung. Mal wieder – muss man sagen.“
Veerman und Bellingham mit Lob für das Publikum
Joey Veerman war nach eigener Aussage „wirklich glücklich“ und ein Stück weit auch überwältigt von der Atmosphäre im Signal Iduna Park: „Wir hatten das Spiel 70 Minuten im Griff. Das war ein verdienter Sieg und ein großer Schritt für uns. Ich bin jetzt seit drei Monaten in Dortmund. Auch heute war die Stimmung einfach unglaublich.“

Auch Jobe Bellingham sah im Stadion einen Faktor für den am Ende gelandeten Sieg: „Es fühlt sich so an, als hätten wir sie mit Hilfe des Publikums vom Platz gefegt. Wenn man auf die Südtribüne zuläuft, ist das für uns in der Champions League einfach magisch.“
