Kehrt Anselmino zurück zum BVB? Nicht ausgeschlossen, aber…

Aarón Anselmino ist weg. Der FC Chelsea holte seine 20 Jahre alte Leihgabe von Borussia Dortmund zurück. Gerechnet hatten die Verantwortlichen des Bundesligazweiten nicht damit – nicht jetzt. „Stinksauer“ seien sie daher ob dieser Aktion, berichtet die Bild-Zeitung. Doch es ist nicht ausgeschlossen, dass der Innenverteidiger noch in diesem Winter zum BVB zurückkehrt.

Anselmino schloss sich ohne große Spielpraxis im Sommer den Schwarz-Gelben an. Bei den Londonern kämpfte der junge Argentinier lange Zeit mit einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung. Ein Vierteljahr fiel er in der Rückserie 2024/25 aus. Lediglich ein einziges Mal stand er nach seiner Ankunft im Januar 2025 für die „Blues“ in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Bei der Klub-WM waren ihm im Achtelfinale gegen Benfica (4:1 n. Verl.) zwei Minuten vergönnt.

Auch in Dortmund machten ihm Blessuren zu schaffen. Anselmino fehlte insgesamt mehr als zwei Monate. Dennoch hinterließ der Abwehrmann bei seinen Einsätzen einen starken Eindruck. Zehn Partien lieferte er für den BVB ab. Einmal traf er sogar, fabrizierte obendrein eine Torvorlage.

Die Westfalen hätten den 20-Jährigen gerne bis Ende dieser Saison behalten. Doch plötzlich erschall aus der englischen Hauptstadt der Rückruf. Anselmino musste sofort seine Koffer packen. Beim Abschied flossen sogar ein paar Tränen.

Jacquet zu Chelsea Chance für den BVB

Beim FC Chelsea besitzt der Innenverteidiger noch einen Vertrag bis 2031. Ob er sich gegen das Starensemble mit Trevoh Chalobah (26), Wesley Fofana (25) und Benoît Badiashile (24) in der Abwehrzentrale durchzusetzen vermag, ist durchaus fraglich. Immerhin fallen mit Tosin Adarabioyo (28) und Levi Colwill (22) zwei Konkurrenten langfristig aus.

Einem Bericht von Sky Sport zufolge hat es der Tabellenfünfte aus der Premier League zudem auf Jeremy Jacquet (20) von Stade Rennes abgesehen, der noch in diesem Winter kommen soll. Allein, die Franzosen möchten ihren Verteidiger nicht ziehen lassen.

Sollten sich die Verantwortlichen doch noch zu einem Verkauf bereit erklären oder Chelsea einen anderen Defensivakteur verpflichten, könnte sich das Türchen für eine erneute Anselmino-Leihe öffnen. Dann wäre der Argentinier so schnell wieder in Dortmund wie er zuvor verschwand.

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