Lieber Jude Bellingham – BVB entschied sich gegen Musiala-Verpflichtung

Borussia Dortmund hat es in der Vergangenheit mehrfach geschafft, Top-Talente frühzeitig zu verpflichten und sowohl sportlich als auch wirtschaftlich davon zu profitieren. Anders als Ousmane Dembele, Jadon Sancho oder Erling Haaland ist ein Youngster einst aber nicht beim BVB gelandet, der mittlerweile zu den Weltstars gehört: Jamal Musiala.

Wie nun die TZ berichtet, hatte einst auch der BVB Musiala zu dessen Zeit im Nachwuchs des FC Chelsea auf dem Schirm. Die Dortmunder Scouting-Abteilung nahm den jungen Engländer regelmäßig unter die Lupe und fand durchaus Gefallen an dessen Fähigkeiten. Noch mehr allerdings war der BVB von Jude Bellingham angetan, der damals noch bei Birmingham City, aber zusammen mit Musiala in den englischen U-Nationalmannschaften spielte.

Aufgrund der besseren körperlichen Voraussetzungen und mehr spielerischer Reife traute der BVB Bellingham eher den Sprung in den Profibereich zu und investierte nach intensiven Bemühungen in voller Überzeugung im Sommer 2020 rund 30 Millionen Euro Ablöse in den damals noch 16-Jährigen. Schon ein Jahr zuvor hatte der ebenfalls, aber vergeblich an Bellingham interessierte FC Bayern München das Rennen um Musiala gemacht, der beim Rekordmeister nach einem Jahr Anlaufzeit auch rasch den Durchbruch schaffte.

Bellingham sportlich und finanziell ein Gewinn

Grämen muss sich der BVB aufgrund seiner Entscheidung für Bellingham aber nicht. Der heutige Weltstar brachte im Sommer 2023 bei seinem Wechsel zur Real Madrid gut das Vierfache der nach Birmingham überwiesenen Ablöse ein und war in seiner Zeit in Dortmund ein absoluter Leistungsträger.

Jude Bellingham
Foto: Getty Images

Bitter für den BVB allerdings, dass es just Musiala war, der am letzten Spieltag 2022/23 mit seinem Last-Minute-Tor zum 2:1-Sieg beim 1. FC Köln dem FC Bayern die Meisterschaft bescherte und zugleich dem BVB die Schale entriss.

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