Befürchtungen bestätigen sich: Kreuzbandriss bei Emre Can

Als wäre die 2:3-Niederlage im Clasico gegen den FC Bayern München, mit dem auch die letzten halbwegs realistischen Meisterschaftschancen verspielt worden sein dürften, nicht schon bitter genug gewesen, hat sich Emre Can in der Partie wie direkt befürchtet schwer verletzt. Nach eingehenden Untersuchungen musste der BVB am Sonntagnachmittag bestätigen, dass der Kapitän lange ausfallen wird.

Bereits die ersten, unter anderem von Trainer Niko Kovac geäußerten Vermutungen verhießen nichts Gutes und haben sich letztlich bestätigt. Can zog sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu, der eine Zwangspause von mehreren Monaten erfordert.

Die Saison 2025/26 ist für den 32-Jährigen damit definitiv beendet und auch zum Start ins neue Spieljahr wird der Defensiv-Allrounder aller Voraussicht nach noch nicht wieder einsatzbereit sein – unabhängig davon, ob die Verletzung operiert oder konservativ behandelt wird. Dazu machte der BVB noch keine Angaben.

Kehl kündigte volle Unterstützung an

Emres Verletzung ist extrem bitter. Nicht nur für ihn, sondern für uns alle. Er ist unser Kapitän, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Clubs“, kommentierte Sportdirektor Sebastian Kehl die Hiobsbotschaft auf der Vereinshomepage und kündigte zugleich an, den Reha-Prozess von Vereinsseite bestmöglich begleiten zu wollen: „Emre wird von uns in den nächsten Monaten jede Unterstützung bekommen, damit er wieder vollständig gesund wird.“

Sebastian Kehl
Foto: IMAGO

Auszugehen ist davon, dass zur von Kehl angekündigten Unterstützung eine zeitnahe Verlängerung von Cans auslaufendem Vertrag gehören wird, die ohnehin schon seit langem im Raum steht und angesichts fortgeschrittener Gespräche schnell über die Bühne gebracht werden könnte.

Denkbar, dass nach dem ersten Schock einigermaßen zeitnah Nägel mit Köpfen gemacht werden, damit sich Can komplett auf seine Genesung konzentrieren kann.

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THemen
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