Enthüllt: So viele Millionen kostete den BVB das frühe CL-Aus

Nach dem frühen Aus gegen Atalanta Bergamo hat Borussia Dortmund in der Champions League deutlich weniger verdient als erhofft. Die fehlenden Millionen machen sich beim BVB im Vergleich zu den Vorjahren besonders bemerkbar.

Das vorzeitige Aus von Borussia Dortmund in der Champions League hat sich nicht nur auf sportlicher Ebene bemerkbar gemacht. Auch finanziell musste der Bundesligist einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Während Europas Topklubs erneut dreistellige Millionensummen einstrichen, blieb der BVB deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Nach Informationen der Ruhr Nachrichten belaufen sich die UEFA-Erlöse der Dortmunder für die Saison 2025/26 auf insgesamt rund 72 Millionen Euro. Den größten Anteil daran machen neben dem festen Startgeld die leistungsabhängigen Prämien sowie die Ausschüttungen aus dem sogenannten Wertprämien-Modell der UEFA aus. Mit dieser Summe kann der Verein jedoch nicht zufrieden sein. Intern war man davon ausgegangen, mindestens das Achtelfinale zu erreichen. Durch das Ausscheiden in den Play-offs verfehlte Borussia Dortmund die eigenen Kalkulationen um etwa 17 Millionen Euro.

Besonders deutlich wird die Entwicklung im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Noch in der Saison 2024/25 flossen rund 102 Millionen Euro aus der Champions League nach Dortmund. Ein Jahr zuvor, als die Schwarz-Gelben bis ins Endspiel vorgedrungen waren, lagen die Einnahmen sogar bei etwa 120 Millionen Euro.

Atalanta-Aus kostet den BVB wertvolle Millionen

Der Abstand zur europäischen Spitze fällt ebenfalls ins Auge. Paris Saint-Germain, das seinen Titel erfolgreich verteidigte, durfte sich über rund 145 Millionen Euro freuen. Auch der FC Bayern bewegte sich trotz des Ausscheidens im Halbfinale in ähnlichen Dimensionen und kann mit Erlösen von rund 150 Millionen Euro rechnen.

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Für die Dortmunder ist das Ausscheiden gegen Atalanta Bergamo deshalb doppelt ärgerlich. Nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel schien der Weg in die Runde der letzten 16 bereits geebnet. Die klare 1:4-Niederlage im Rückspiel machte jedoch sämtliche Hoffnungen zunichte und kostete den Klub letztlich Millionen.

Immerhin bleibt Borussia Dortmund Stammgast in der Königsklasse. Durch die Vizemeisterschaft in der Bundesliga sicherte sich der BVB erneut einen Platz in der Champions League und wird 2026/27 bereits zum elften Mal in Folge auf Europas größter Vereinsbühne vertreten sein. Nach dem finanziell enttäuschenden Abschneiden der vergangenen Saison dürfte das Ziel klar sein: sportlich weiter kommen und die Einnahmen wieder deutlich steigern.

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