Bayern im Finale besiegt: BVB gewinnt Meisterschaft

Nach zweieinhalb Jahren in der Virtual Bundesliga hat Borussia Dortmund seinen ersten großen Titel im eFootball gewonnen. Im Finale der VBL Club Championship besiegte der BVB den FC Bayern in einem dramatischen Duell.

Borussia Dortmund hat den ersten großen eSport-Titel der Vereinsgeschichte gewonnen. Das schwarzgelbe Team setzte sich am Sonntag in Hamburg im Finale der Virtual Bundesliga Club Championship gegen den FC Bayern durch und sicherte sich damit die deutsche Klubmeisterschaft im eFootball.

Im Endspiel entwickelte sich ein offensiv geführtes Duell zwischen den beiden Rivalen. Zunächst trennten sich Francesco „Virgil“ Allocca und sein Münchner Gegner mit einem spektakulären 4:4. Im entscheidenden Rückspiel behielt Dennis Malcherczyk die Nerven und gewann mit 4:3. Durch den Gesamtscore von 8:7 ging der Titel erstmals an Borussia Dortmund.

In der VBL Club Championship werden zwei Partien mit jeweils sechs Minuten Halbzeit gespielt, deren Ergebnisse addiert werden. Dadurch bleibt eine Begegnung bis zum Schluss offen – genau wie im Finale zwischen Dortmund und Bayern. Der Weg zum Titel führte den BVB durch mehrere starke Auftritte im Finalturnier. Nach dem Achtelfinal-Erfolg im Derby gegen Schalke 04 setzte sich das Team im Viertelfinale gegen den SC Paderborn durch.

Erster Titel für Dortmund: BVB gewinnt Virtual Bundesliga

Nach einer knappen Niederlage im ersten Spiel drehte Malcherczyk das Duell mit einem klaren 3:0-Erfolg. Im Halbfinale gegen Borussia Mönchengladbach legte Allocca mit einem deutlichen 6:2 den Grundstein, bevor Malcherczyk mit einem 3:2 den Finaleinzug perfekt machte.

VBL Grand Final, Meisterschale
Foto: IMAGO

Für Dortmund traten bei der Klubmeisterschaft Francesco „BVB_Virgil“ Allocca, Dennis „BVB_Denninho“ Malcherczyk, Luca „LucaFIFA72“ Weber und Lucas „BVB_Lucas“ Geerken an. Gespielt wurde EA Sports FC 26 im Ultimate-Team-Modus, bei dem die Spieler ihre Teams aus aktuellen und ehemaligen Profis zusammenstellen.

Mit dem Titel erfüllt sich für den BVB ein Ziel, das der Verein beim Einstieg in den Wettbewerb formuliert hatte. Bereits im Juni 2023 kündigte der Klub an, ein Team aufzubauen, „das perspektivisch in verschiedenen Klub-Wettbewerben um den Sieg mitspielen kann“. Rund zweieinhalb Jahre später ist dieses Ziel erreicht. Trainer Alexander Steinmetz zeigte sich nach dem Triumph entsprechend zufrieden: „Ich bin extrem stolz auf die Jungs. Wir wollten diesen Titel unbedingt zum ersten Mal nach Dortmund holen und sind umso glücklicher, dass es uns in dieser starken Liga geglückt ist.“

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