Bitterer Rückschlag für BVB-Keeper: Wie geht es für Ramaj weiter?

Borussia Dortmunds Leihgabe Diant Ramaj erlebt beim 1. FC Heidenheim einen herben Rückschlag. Nach seiner überraschenden Degradierung ist auch seine Zukunft beim BVB völlig offen.

Für Diant Ramaj kommt die Degradierung beim 1. FC Heidenheim zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Ausgerechnet im wichtigen Bundesliga-Spiel beim 1. FC Köln musste die Leihgabe von Borussia Dortmund plötzlich auf der Bank Platz nehmen. Stattdessen setzte Trainer Frank Schmidt auf Frank Feller – und wurde beim 3:1-Auswärtssieg belohnt.

Bis dahin galt Ramaj über die gesamte Saison hinweg als klare Nummer eins beim FCH. Lediglich einmal hatte der 24-Jährige krankheitsbedingt gefehlt. Nun aber zog Schmidt kurz vor Saisonende die Reißleine und erklärte seine Entscheidung offen.

„Frank Feller ging als potenzielle Nummer eins in die Vorbereitung, dann verletzt er sich und fällt monatelang aus. Zuletzt war er im Training leistungsmäßig auf absolutem Top-Level“, sagte der Heidenheim-Coach vor der Partie. Auch die schwierige sportliche Lage spielte offenbar eine Rolle: „Jetzt ist es ja nicht so, dass wir viele Auswärtsspiele gewonnen haben. Aber wir müssen heute gewinnen.“

Zukunft von Diant Ramaj beim BVB offen

Ramaj soll von der Entscheidung nicht überrascht worden sein. Schmidt betonte: „Wir labern nicht rum und lassen die Spieler im Unklaren, sondern wir sagen immer, wie es ist. Auch wenn es scheiße ist, dann sagen wir, dass es so ist.“ Für den BVB-Keeper dürfte die Situation dennoch ein harter Rückschlag sein.

Diant Ramaj
Foto: IMAGO

Der Torhüter war erst im Februar 2025 von Ajax Amsterdam zu Borussia Dortmund gewechselt und anschließend direkt verliehen worden. Zunächst sammelte er beim FC Kopenhagen wichtige Erfahrungen, gewann dort sogar Meisterschaft und Pokal, ehe er nach Heidenheim zurückkehrte. Beim FCH war Ramaj in der Saison 2025/26 eigentlich die unumstrittene Nummer eins.

Wie es für ihn im Sommer weitergeht, ist allerdings offen. Zwar besitzt Ramaj beim BVB noch einen Vertrag bis 2029, die Perspektive hinter Gregor Kobel ist jedoch schwierig. Deshalb beschäftigen sich die Dortmunder Verantwortlichen laut Informationen der WAZ offenbar auch mit einem möglichen Verkauf des Keepers. Nach seiner aktuellen Degradierung in Heidenheim dürfte die Diskussion um seine Zukunft nun weiter an Fahrt aufnehmen.

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