Borussia Dortmund kämpft um die Zukunft von Nico Schlotterbeck. BVB.Präsident Hans-Joachim Watzke gibt Einblicke in die Gespräche und zeigt sich vorsichtig optimistisch.
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck gehört aktuell zu den zentralen Themen bei Borussia Dortmund. Der Innenverteidiger zählt zu den gefragtesten Abwehrspielern auf dem internationalen Markt – entsprechend groß ist das Interesse an einer möglichen Vertragsverlängerung beim BVB.
Klar ist: Die Dortmunder würden ihren Leistungsträger nur allzu gern langfristig binden. Der BVB arbeitet im Hintergrund an einer Lösung, doch die Gespräche gestalten sich anspruchsvoll. Schließlich läuft Schlotterbecks Vertrag noch bis 2027, was dem Klub zwar eine gewisse Verhandlungsposition verschafft, gleichzeitig aber auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen weckt.
BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke hat nun Einblicke in den aktuellen Stand gegeben – und dabei auch seine persönliche Haltung deutlich gemacht. „Ich würde mir wünschen, dass es wirklich schnell geht“, erklärte der 66-Jährige bei Sky mit Blick auf die laufenden Gespräche.
Zukunft von Schlotterbeck beim BVB: Watzke ist optimistisch
Dabei hält sich Watzke bewusst aus den konkreten Verhandlungen heraus. Er schilderte eine Szene aus der vergangenen Woche: „Letzte Woche komme ich in die Geschäftsstelle, dann sagen meine Mitarbeiter, der Nico Schlotterbeck ist da mit seinem Berater und mit Sebastian und mit Lars Ricken.“ Zwar habe er alle Beteiligten kurz begrüßt, sich anschließend aber wieder zurückgezogen. „Ich trenne das schon ein bisschen“, betonte er.

Trotz dieser Distanz ist der Wunsch nach einem Verbleib des Nationalspielers klar formuliert. Watzke hob zudem das gute Verhältnis zum 26-Jährigen hervor und zeigte sich vorsichtig optimistisch: „Ich bin auch, wie Niko schon vor ein paar Wochen gesagt hat, verhalten optimistisch.“
Im Umfeld des Vereins wächst derweil der Wunsch nach einer zeitnahen Entscheidung. Ein möglicher Abgang Schlotterbecks würde sportlich wie strukturell eine große Lücke hinterlassen – ein gleichwertiger Ersatz wäre nur schwer zu finden. Entsprechend groß ist die Bedeutung der laufenden Gespräche für die Zukunft des BVB.

