Nach BVB-Abschied: Kovac hat klare „Vorahnung“ zu Brandts Zukunft

Nach seinem emotionalen Abschied von Borussia Dortmund bleibt die Zukunft von Julian Brandt weiter offen. BVB-Trainer Niko Kovac hat jedoch bereits eine klare „Vorahnung“, wohin es den Offensivspieler ziehen könnte.

Für Julian Brandt war der 3:2-Heimsieg von Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt ein Abend voller Emotionen. Der Offensivspieler verabschiedete sich nach sieben Jahren im BVB-Trikot von den Fans im Signal Iduna Park – und ließ seine Zukunft weiterhin offen.

Nach dem Spiel sprach Brandt zwar nicht konkret über seinen nächsten Klub, deutete aber an, dass die Entscheidung nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird. „Ich bin da sehr geordnet“, erklärte der 30-Jährige bei Sky und ergänzte mit Blick auf die Spekulationen um seine Zukunft: „Ich mache einen Schritt nach dem anderen. Das wird sich nicht bis in den August ziehen, das kann ich sagen.“

Zuletzt wurde vor allem Atlético Madrid als möglicher neuer Verein gehandelt. Die Spanier sollen in Brandt einen möglichen Nachfolger für Antoine Griezmann sehen. Auf die Frage, ob er bereits Spanisch spreche, antwortete der Nationalspieler mit einem Grinsen: „Un poco.“ Auch BVB-Trainer Niko Kovac scheint bereits eine Tendenz zu erkennen. Der Coach verriet nach der Partie: „Ich habe da schon eine Vorahnung, aber ich weiß es nicht hundertprozentig.“

Finale in der Heimat: Brandt beendet seine BVB-Zeit in Bremen

Gleichzeitig machte der 54-Jährige deutlich, dass ein Verbleib innerhalb der Bundesliga eher unwahrscheinlich sei. „In Deutschland gibt es nicht mehr allzu viele Gute, die er jetzt bespielen kann“, sagte Kovac über seinen Spielmacher. Brandt selbst betonte, trotz des Abschieds weiterhin ehrgeizig zu sein. „Ich bin nach wie vor sehr ambitioniert“, sagte der gebürtige Bremer.

Julian Brandt
Foto: IMAGO

Entscheidend sei für ihn allerdings nicht nur die sportliche Perspektive. „Am Ende soll es auch darum gehen, diese Sportart zu genießen und Spaß zu haben. Das ist für mich das Wichtigste.“ Seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen nach Dortmund im Jahr 2019 absolvierte Brandt mehr als 300 Pflichtspiele für Schwarz-Gelb. Dabei gelangen ihm 57 Tore und 70 Vorlagen. Zudem lief er bislang 43-mal für die deutsche Nationalmannschaft auf.

Ein letztes Kapitel im BVB-Trikot steht allerdings noch aus: Ausgerechnet in seiner Heimat Bremen bestreitet Brandt am kommenden Wochenende sein finales Bundesligaspiel für Dortmund. Viele Freunde und Familienmitglieder werden vor Ort sein. Für den Mittelfeldspieler schließt sich damit ein besonderer Kreis zum Ende seiner Dortmunder Zeit.

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