Hans-Joachim Watzke mischt mit – BVB forciert Sancho-Rückkehr

Sebastian Kehl wird die Personalie Jadon Sancho zwar nach seinem Aus als Sportdirektor nicht mehr vorantreiben, doch Borussia Dortmund arbeitet gleichwohl weiter an einer erneuten Rückkehr des Engländers, der bereits von 2017 bis 2021 und nochmal in der Rückrunde 2023/24 das schwarz-gelbe Trikot getragen hat.

Nachdem in den vergangenen Wochen bereits unverkennbar Bewegung in die Thematik gekommen ist und auch Trainer Niko Kovac einer Verpflichtung Sanchos offen gegenüber stehen würde, berichtet Sky nun, dass allen voran Hans-Joachim Watzke ein Sancho-Comeback beim BVB forcieren soll. Der ehemalige Klubboss und heutige Präsident ist nach wie vor ein Fan von Sancho und überzeugt davon, dass der 25-Jährige nach schwierigen Jahren auf verschiedenen Stationen in der Premier League in Dortmund wieder aufblühen würde.

Sancho selbst weiß um das Dortmunder Interesse und vor allem die hohe Wertschätzung Watzkes, besitzt allerdings auch andere Optionen und hat für sich noch keine Entscheidung getroffen. Klar ist dem Offensivmann indes auch, dass für eine Rückkehr beim BVB deutliche Abstriche in Sachen Gehalt nötig wären.  Fünf bis sechs Millionen Euro pro Jahr wären für Sancho in Dortmund wohl möglich – damit allerdings deutlich weniger als ihm sein aktueller Vertrag garantiert. Von Manchester United an Aston Villa verliehen soll Sanchos Salär aktuell noch im Bereich von 15 Millionen Euro liegen.

Sancho als ablösefrei Spieler für viele Klubs interessant

Welche anderen Vereine bei Sancho im Rennen sind, ist nicht bekannt. Als im Sommer ablösefreier Profi, dessen grundsätzliches Potential unbestritten ist, dürfte der 23-fache A-Nationalspieler Englands aber vielerorts einen Markt haben.

Jadon Sancho
Foto: IMAGO

In der Vergangenheit wurde etwa Juventus Turin gesteigertes Interesse nachgesagt und auch aus Saudi-Arabien sollen Sancho lukrative Offerten vorgelegen haben. Eine Entscheidung für einen Wüstenwechsel wäre trotz der Aussicht auf ein hohes Gehalt karrieretechnisch allerdings schwer nachvollziehbar – zumindest dann, wenn es Sancho sportlich noch einmal richtig wissen will.

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