Am heutigen Mittwoch tritt Ole Book offiziell sein Amt als neuer Sportdirektor von Borussia Dortmund an und wird nach seiner Vorstellung mutmaßlich nicht viel Zeit verlieren wollen, sondern sich direkt den anstehenden Aufgaben widmen. Dazu gehört in erster Linie die Planung des künftigen Kaders, für den einige Personalien diskutiert werden – allen voran der Name Jadon Sancho.
Eine Rückkehr des im Sommer 2021 für rund 85 Millionen Euro an Manchester United verkauften und für die Rückrunde 2023/24 nochmal ausgeliehenen Engländers steht auf der Agenda des BVB weit oben. Nicht zuletzt deshalb, weil Präsident Hans-Joachim Watzke Sancho gerne wieder im schwarz-gelben Trikot sähe.
Damit ein Sancho-Comeback realistisch wird, ist finanzielles Entgegenkommen des 25-Jährigen erforderlich, der in Manchester bzw. aktuell auf Leihbasis bei Aston Villa noch kolportierte 15 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, sich beim BVB allerdings mit etwa fünf Millionen Euro begnügen müsste. Und nach Informationen der Sport BILD will die Borussia anders als bei ablösefreien Transfers üblich Sancho kein Handgeld bezahlen. Generell erwartet der BVB laut Sport BILD „eine große Bescheidenheit“ des Offensivspielers, damit es zu einer erneuten Zusammenarbeit kommen kann.
Reus lobt Sanchos Qualität
Marco Reus, der einst beim BVB mit Sancho ein zumindest zuweilen kongeniales Duo bildete, wartet derweil in der Sport BILD mit dem Ratschlag auf, das Finanzielle eher nachrangig zu sehen: „Ich rate Jadon in erster Linie, zu schauen, wo er sich wieder wohlfühlt und wieder zu seinem Spiel finden kann. Und wenn das beim BVB ist, dann wäre es sowohl für ihn als auch für Dortmund gut!“

Von Sanchos Potential ist Reus unterdessen weiter überzeugt: „Ich habe selten mit einem Spieler zusammengespielt, der instinktiv und in engen Situationen so gute Entscheidungen getroffen hat.“
Ob Sancho diese in den letzten Jahren in der Premier League nur selten durchgekommene Qualität bald wieder beim BVB einbringen kann, bleibt momentan aber noch abzuwarten.
