Borussia Dortmund steht vor einem kniffligen Transfersommer rund um Serhou Guirassy. Neue Details zur Ausstiegsklausel könnten die Planungen des BVB erheblich erschweren.
Die Zukunft von Serhou Guirassy bei Borussia Dortmund sorgt weiter für Gesprächsstoff – und ein neuer Bericht der BILD bringt nun Details ans Licht, die für den BVB alles andere als ideal sind. Demnach liegt die Ausstiegsklausel des Stürmers angeblich deutlich unter den bisher angenommenen Summen. Statt rund 50 Millionen Euro soll Guirassy demnach bereits für etwa 35 Millionen Euro zu haben sein. Für internationale Topklubs wäre der 30-Jährige damit ein echtes Schnäppchen – für Dortmund hingegen ein potenzieller finanzieller Rückschlag.
Brisant ist zudem der Zeitpunkt: Laut dem Bericht wird die Klausel erst ab dem 1. Juli beziehungsweise im späteren Verlauf des Sommers aktiv. Für den neuen Sportdirektor Nils-Ole Book erschwert das die Kaderplanung erheblich, da wichtige Entscheidungen womöglich hinausgezögert werden.
Intern gilt Guirassy weiterhin als Verkaufskandidat, um den geplanten Umbruch im Kader zu finanzieren. Doch sollte ein Klub die Klausel ziehen, wären die Einnahmen begrenzt. Gleichzeitig droht eine zähe Hängepartie, da der Stürmer bei vielen Vereinen eher als zweite Option gehandelt werden könnte.
BVB hofft bei Serhou Guirassy auf Wettbieten
Immerhin: Interesse kommt auch von Klubs, die nicht unter die Klauselregelung fallen. Vereine wie AC Milan oder Tottenham Hotspur wurden zuletzt mit Guirassy in Verbindung gebracht. In solchen Fällen könnte Dortmund die Ablöse frei verhandeln – und im besten Fall ein Wettbieten entfachen.

Ein lukrativer Wechsel nach Saudi-Arabien scheint derweil unwahrscheinlicher geworden zu sein, wodurch sich der Fokus klar auf Europa richtet. Parallel sondiert der BVB bereits den Markt nach möglichen Nachfolgern. Als Kandidat gilt Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim. Allerdings würde ein Transfer des Angreifers einen Großteil der Guirassy-Einnahmen direkt wieder verschlingen.
Fazit: Die von der BILD enthüllten Details setzen den BVB unter Druck – und machen die ohnehin anspruchsvolle Transferphase im Sommer noch komplizierter.

