Nach seinem Abschied von Borussia Dortmund blickt Antonios Papadopoulos dankbar auf seine Zeit beim Bundesligisten zurück. Der Innenverteidiger spricht dabei von einem besonderen „Privileg“ und erinnert sich an prägende Momente beim BVB.
Für Borussia Dortmund aufzulaufen, bleibt für viele Fußballer ein Traum – für Antonios Papadopoulos wurde er Realität. Auch Jahre nach seinem Abschied blickt der Innenverteidiger mit großer Dankbarkeit auf seine Zeit beim Bundesligisten zurück.
Der Defensivspieler war 2021 vom Halleschen FC nach Dortmund gewechselt, ursprünglich eingeplant als Führungsspieler für die zweite Mannschaft. Doch durch personelle Engpässe durfte Papadopoulos immer wieder bei den Profis mitmischen – und sammelte sogar Einsätze im Signal-Iduna-Park.
Rückblickend spricht der 26-Jährige im Talk mit dem YouTuber Cubanito von einem besonderen Erlebnis: „Ein großes Privileg“, wie er betont. Gerade sein ungewöhnlicher Karriereweg ohne klassische Nachwuchsleistungszentren macht diese Station für ihn umso bedeutender. Über Vereine wie den VfR Aalen und den Halleschen FC arbeitete er sich Schritt für Schritt nach oben – bis in die Bundesliga.
BVB laut Papadopoulos „größter Verein Deutschlands“
Entsprechend emotional erinnert sich Papadopoulos an den Moment seines Wechsels: „Wenn da das Telefon klingelt und mein Vater sagt: ‚Borussia Dortmund möchte dich haben.‘ Dann überlegst du nicht, da sagst du geil.“ Für ihn sei der BVB „mit der größte Verein Deutschlands“ – eine Einschätzung, die seine Begeisterung bis heute unterstreicht.

Besonders prägend waren für den Innenverteidiger nicht nur die Spiele, sondern auch die täglichen Trainingseinheiten. Dort traf er auf internationale Topstars und konnte sich auf höchstem Niveau messen. Vor allem ein Duell ist ihm dabei im Gedächtnis geblieben: Gegen Erling Haaland zu verteidigen, sei eine enorme Herausforderung gewesen. „Den kannst du eigentlich nicht stoppen“, erinnert sich Papadopoulos lachend.
Neben solchen Erfahrungen nahm er auch sportlich wertvolle Eindrücke mit. Die Zeit in Dortmund habe ihn geprägt und ihm wichtige Impulse für seine weitere Karriere gegeben. Heute steht der Verteidiger beim FC Lugano in der Schweiz unter Vertrag – doch die Erinnerungen an seine Zeit im Ruhrgebiet bleiben für ihn etwas ganz Besonderes.

