Ausstiegsklausel bis Juli: Schnappen sich Liverpool oder Real Madrid Schlotterbeck?

Eine ganze Weile zog es sich hin. Dann setzte Nico Schlotterbeck (26) seine Unterschrift unter einen Vertrag mit dem BVB bis 2031. Doch das heißt noch lange nicht, dass der Innenverteidiger weitere fünf Jahre ein Schwarz-Gelber bleibt.

Für drei Klubs besitzt Schlotterbeck eine Ausstiegsklausel. Da wäre zum einen Real Madrid. Aber auch der FC Liverpool zählt offenbar zu den Wunschvereinen des gebürtigen Waiblingers. Über den dritten möglichen Abnehmer ist bislang nichts bekannt. Gerüchten zufolge handelt es sich dabei um den FC Barcelona.

Offenbar beruht die Wertschätzung zwischen Schlotterbeck und Liverpool auf Gegenseitigkeit. Einem Bericht von Football Insider zufolge sehen die Reds in dem Dortmunder Abwehr-Chef einen möglichen Nachfolger des schon 34 Jahre alten Virgil van Dijk. Ebenfalls ganz oben auf der Wunschliste des LFC steht Alessandro Bastoni (27) von Inter Mailand. Mit Goncalo Inacio (24) von Sporting Lissabon befindet sich ein dritter Name aussichtsreich im Rennen um die Van-Dijk-Nachfolge.

Spannend bleibt, ob nach dem feststehenden Neuzugang Jeremy Jacquet (20), der für mehr als 60 Millionen Euro von Stade Rennes kommt, diesen Sommer direkt der nächste Kracher für die Defensive folgt.

Tausch mit García?

Auch Real Madrid beschäftigt sich mit der Verpflichtung Schlotterbecks, meldet fichajes.net. Die Königlichen verlieren im Sommer Routinier David Alaba (33). Der BVB-Verteidiger könnte beim spanischen Rekordmeisters die Nachfolge des Österreichers antreten.

Da Borussia Dortmund offenbar an Madrids Stürmer Gonzalo García (22) Interesse zeigt, ist es dem Bericht zufolge durchaus möglich, dass es zu einem Tauschgeschäft zwischen beiden Klubs kommt. Oder der mit 30 Millionen Euro taxierte García würde bei einem Verkauf Schlotterbecks verrechnet.

Nico Schlotterbeck
Foto: IMAGO

Im Zuge seiner Vertragsverlängerung beim BVB hat sich Schlotterbeck eine Ausstiegsklausel über 50 bis 60 Millionen Euro gesichert. Dieser Passus ist laut Sport Bild zeitlich begrenzt und endet bereits am 19. Juli – dem Tag des WM-Finales. Danach müssten interessierte Vereine die Ablöse wieder frei mit Dortmund aushandeln.

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