Borussia Dortmund beschäftigt sich weiterhin mit Nicolo Tresoldi. Ob der Wunschspieler von Sportdirektor Ole Book tatsächlich zum BVB wechseln kann, hängt jedoch von einer wichtigen Personalie ab.
Bei Borussia Dortmund verdichten sich die Anzeichen, dass Serhou Guirassy auch in der kommenden Saison das Sturmzentrum besetzen wird. Nachdem die Ausstiegsklausel des Torjägers inzwischen ausgelaufen ist, kann der BVB deutlich entspannter für die neue Spielzeit planen. Gleichzeitig beeinflusst diese Entwicklung aber auch die Transferpläne der Schwarz-Gelben.
Mehrere europäische Top-Klubs hätten Guirassy bis zuletzt für knapp unter 40 Millionen Euro verpflichten können. Zu den Vereinen mit dieser Möglichkeit zählten laut Sky unter anderem Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester City, Liverpool, Chelsea, Manchester United und Arsenal. Keiner dieser Klubs zog die Klausel jedoch. Sollte nun doch noch ein Interessent auftauchen, müsste die Ablösesumme frei mit Borussia Dortmund ausgehandelt werden.
Zuletzt wurde auch Fenerbahce mit dem Angreifer in Verbindung gebracht. Nach Sky-Informationen lag den Dortmundern allerdings nie ein konkretes Angebot vor. Zudem stellte Sky-Reporter Patrick Berger klar: „Und Serhou Guirassy schließt es für sich eigentlich auch aus, jetzt in die Türkei zu wechseln.“
BVB-Transfer von Tresoldi hängt an Guirassy
Auch intern deutet alles auf einen Verbleib hin. Vor der Sommerpause führten Guirassy, Trainer Niko Kovac und Sportdirektor Ole Book Gespräche über die Zukunft des Stürmers. Die Dortmunder Verantwortlichen machten dabei deutlich, dass sie langfristig mit dem Angreifer planen.

Genau das hat allerdings Folgen für zwei potenzielle Neuzugänge. Nicolo Tresoldi gilt laut Sky als absoluter Wunschspieler von Sportdirektor Book. Der 21-Jährige überzeugte in der vergangenen Saison bei Club Brügge mit 23 Treffern und neun Vorlagen. Zwar soll eine Einigung mit dem Spieler nach Informationen der italienischen Zeitung Corriere dello Sport bereits erzielt sein, allerdings fordert der belgische Klub offenbar zwischen 25 und 30 Millionen Euro Ablöse. Solange Guirassy in Dortmund bleibt, dürfte ein Transfer daher kaum realisierbar sein.
Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich bei Fisnik Asllani ab. Der Hoffenheimer kam in der vergangenen Saison auf 21 Scorerpunkte in 35 Pflichtspielen und stand ebenfalls auf der Dortmunder Liste. Da der BVB inzwischen fest mit Guirassy plant, spricht aktuell jedoch vieles dafür, dass Asllani stattdessen zu RB Leipzig wechselt. Zwischen dem 23-Jährigen und den Sachsen soll bereits weitgehend Einigkeit bestehen.

