Transfertür zu? BVB-Ziel glaubt nicht mehr an Wechsel

Manuel Behlert

Bei Borussia Dortmund sind in diesem Sommer noch einige Veränderungen im Kader geplant. Manche davon hängen aber maßgeblich mit möglichen Abgängen zusammen und gestalten sich deswegen nach dem jetzigen Stand schwierig. 

Besonders knifflig ist die Lage im Sturm der Dortmunder. Zwar hat man mit Randal Kolo Muani, Fisnik Asllani und Nicolo Tresoldi drei Kandidaten im Visier, doch noch ist Serhou Guirassy im Kader der Schwarzgelben.

Und wird das womöglich auch weiterhin bleiben. Seine Ausstiegsklausel, die im Vertrag integriert war, ist nun nämlich ausgelaufen. Diese hätte zwar ohnehin nur für manche Klubs gegolten, allerdings fehlt nun eine der Optionen für einen Abgang des Spielers.

Fenerbahce hat Interesse, sich aber bisher noch nicht mit dem BVB einigen können. Zudem hat Guirassy selbst momentan nicht den Wunsch, in die Süperlig zu wechseln.

Guirassy: Es ist kompliziert

Laut BILD-Informationen ist die gesamte Lage rund um Guirassy derzeit alles andere als einfach. Und das beeinflusst auch die möglichen Nachfolger des Angreifers.

Ole Book, der Sportdirektor der Dortmunder, steht schon seit geraumer Zeit mit Fisnik Asllani (23) in Kontakt. Aber: Die Transfer-Tür zu ihm geht nun aber immer weiter zu. Dem Bericht zufolge soll der Spieler selbst einen BVB-Wechsel als immer unrealistischer ansehen und nicht daran glauben, dass sich zeitnah etwas tut.

Fisnik Asllani
Foto: IMAGO

Der BVB steht nun ein wenig vor einem Dilemma. Denn je länger es dauert bis es Klarheit bei Guirassy gibt, desto länger hängt man in der Luft, was die Personalplanung im Angriff angeht.

Die Spieler, die der BVB auf der Liste hat, werden nämlich nicht ewig darauf warten, bis ein Angebot hereinflattert. Asllani soll ohnehin schon offen für einen Wechsel nach Leipzig sein, bei Kolo Muani buhlen unter anderem Juventus und Aston Villa um den Spieler und Tresoldi steht bei Atletico hoch im Kurs.

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