Julian Brandt wartet weiter auf eine Entscheidung. Vier Wochen nach seinem Vertragsende beim BVB ist der Mittelfeldspieler noch immer ohne Klub – doch für seine Zukunft zeichnen sich inzwischen zwei klare Wege ab.
Seit dem Sommer ist Brandt vereinslos, ein neuer Arbeitgeber steht bislang nicht fest. Reporter Luca Bendoni vom italienischen Sky-Ableger berichtet, dass sich für den langjährigen BVB-Profi vor allem zwei Optionen herauskristallisieren – eine in England, eine in den Niederlanden.
Am konkretesten scheint das Interesse aus der Premier League. Leeds United bemüht sich demnach weiter um eine Verpflichtung des 30-Jährigen und soll ihm einen Dreijahresvertrag anbieten. Brandt sei „fasziniert“ von der Idee, künftig auf der Insel zu spielen, schreibt Bendoni. Und Leeds gilt schon seit Wochen als ein heißer Kandidat, gerade Daniel Farke soll den Deal vorantreiben.
Brandt selbst hat sich noch nicht festgelegt. Er soll weiterhin auch die Serie A als potenzielles Ziel im Auge haben.
Ajax weiter dran – Spanien offenbar kein Thema mehr
Als zweite ernsthafte Möglichkeit gilt ein Wechsel zu Ajax Amsterdam. Der niederländische Rekordmeister soll sich weiter um Brandt bemühen, befindet sich im Poker um den Routinier laut Bendoni allerdings nicht in der Pole Position. Ajax hatte die vergangene Eredivisie-Saison auf Rang fünf beendet.

Eine zuletzt gehandelte Variante scheint dagegen vom Tisch: Mehrere La-Liga-Klubs, darunter Celta Vigo und Real Betis, waren mit dem früheren Leverkusener in Verbindung gebracht worden. Kolportiert wurde, dass Brandt einen Wechsel auf die iberische Halbinsel auch wegen seiner katalanischen Freundin bevorzugen könnte. Von einem Engagement in Spanien ist nun keine Rede mehr.
Die Frage ist jetzt, wann ein Interessent so richtig Druck macht und in konkrete Verhandlungen mit dem Spieler einsteigen wird.
