Es wäre sicherlich einer der sensationellsten Transfers dieses Sommers geworden. Randal Kolo Muani (27) sorgte einst im Trikot von Eintracht Frankfurt für großes Aufsehen. Eine Rückkehr in die Bundesliga schien nicht ausgeschlossen. Doch nun kommt alles ganz anders.
Mit seiner beeindruckenden Quote von 43 Torbeteiligungen in 50 Partien für die Hessen weckte der Franzose das Interesse von Paris Saint-Germain. Im Sommer 2023 bescherte der Wechsel in die Hauptstadt der SGE einen wahren Geldsegen. Mit 95 Millionen Euro ist er gemeinsam mit seinem Landsmann Hugo Ekitiké (24) der Rekord-Abgang der Eintracht.
Bei PSG lief es jedoch nicht so wie erhofft. Bereits zweimal verlieh der amtierende Meister Kolo Muani an andere Klubs. In der Rückserie 2024/25 kickte er für Juventus Turin, in der gesamten vergangenen Saison für Tottenham Hotspur. Anschließend kehrte er in die Île-de-France zurück, wo er noch bis 2028 unter Vertrag steht.
Mit dem Verein schon seit langem einig
Eine Zukunft in Paris besitzt der Ex-Frankfurter jedoch nicht. Die Rot-Blauen möchten Kolo Muani nach Möglichkeit aus dem Kader streichen. Da in Dortmund die Zukunft von Torjäger Serhou Guirassy (30) ungewiss ist, kamen alsbald Gerüchte auf, der flinke Angreifer könnte auch ein Kandidat für die Borussia sein.

Der BVB ist Tuttosport zufolge jedoch nicht das Ziel des 27-Jährigen. Demnach habe sich Kolo Muani für eine Rückkehr zu Juve entschieden, heißt es. Die Transfersumme beträgt fix 40 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Boni. Eine hohe Weiterverkaufsgebühr rundet den Deal ab. Mit der „Alten Dame“ soll sich der Spieler schon seit langem einig sein.
In seinem halben Jahr für die Bianconeri erzielte der Franzose in 22 Einsätzen zehn Treffer und lieferte drei Torvorlagen. An diese Form versucht Kolo Muani in Italien anzuknüpfen.
