Nach nur einem Jahr bei Club Brügge plant Nicolò Tresoldi den nächsten Karriereschritt. Doch jetzt muss der 21 Jahre alte Mittelstürmer einen herben Rückschlag hinnehmen: Sein Wunschverein hat einen Rückzieher gemacht. Schlägt nun die Stunde von Borussia Dortmund?
Trseoldi hat einen nahezu kometenhaften Aufstieg hingelegt. Im Sommer 2025 wechselte der Deutsch-Italiener für 7,5 Millionen Euro von Zweitligist Hannover 96 zu Club Brügge. Mit dem belgischen Renommierklub feierte er gleich in seinem ersten Jahr die Meisterschaft.
Trotz eines Vertrages bis 2029 stehen die Zeichen auf Abschied. Mit seinen 23 Treffern und neun Assists in 58 Partien für die Blau-Schwarzen weckte Tresoldi das Interesse zahlreicher Top-Klubs. Auch der BVB bemühte sich intensiv um den Offensivakteur, der in der vergangenen Saison nicht ein einziges Spiel seines Klubs verpasste.
Den Zuschlag schien aber die AS Rom zu erhalten. Tresoldi einigte sich mit den Giallorossi. Der Wechsel in die Ewige Stadt schien nur noch eine Frage von Stunden.
Alternativen gefragt
In trockenen Tüchern war der Transfer aber keineswegs. Eine Offerte in Höhe von 35 Millionen Euro schmetterten die Belgier ab. Obgleich der Wert des Stürmers laut transfermarkt.de bei 25 Millionen Euro liegt, reichte Brügge der Betrag offensichtlich nicht aus.

Nun hat die Roma nach Information des Transfer-Experten Sacha Tavolieri die Notbremse gezogen. Mit sofortiger Wirkung enden die Gespräche zwischen beiden Klubs, heißt es auf X. Die Italiener haben sich stattdessen für eine Verpflichtung von Santiago Castro (21) entschieden. Für den Angreifer aus Bologna legten sie genannte 35 Millionen Euro auf den Tisch. Tresoldi muss sich nun anders orientieren.
Der deutsche U21-Nationalspieler soll sich laut dem Corriere dello Sport auch mit Borussia Dortmund und Atlético Madrid grundsätzlich einig sein. Beide Klubs wollen aber erst dann aktiv auf Tresoldi zugehen, sobald sie Platz im Sturm geschaffen haben.
