Kurzer Schreckmoment auf der Japan-Reise des BVB: Carney Chukwuemeka verletzte sich im letzten Testspiel und musste vom Feld. Eine erste Diagnose sorgt nun aber für vorsichtige Entwarnung
Für Chukwuemeka lief es zuletzt rund. Der 22-Jährige spielte mit Österreich bei der WM 2026, verzichtete danach auf einen längeren Extra-Urlaub und stieg früh in die Saisonvorbereitung ein. Trainer Niko Kovac soll vom Elan des Mittelfeldspielers angetan gewesen sein – umso ärgerlicher der Rückschlag im Test gegen den FC Tokyo.
Wie die Ruhr Nachrichten berichten, hat sich Chukwuemeka offenbar eine Prellung am rechten Knie zugezogen. Das ist, sollte es zutreffen, erst einmal eine gute Nachricht für die Dortmunder.
BVB wartet weitere Untersuchungen ab
Offiziell bestätigt ist die Verletzung noch nicht – der BVB hielt sich mit einer klaren Aussage zunächst zurück. Am Sonntag ging es für die Mannschaft zurück nach Dortmund, dort soll sich Chukwuemeka weiteren Untersuchungen unterziehen. Erst danach wird über das weitere Vorgehen beraten, ehe sich abzeichnet, wie lange der Offensivmann tatsächlich fehlt.

Für Entwarnung sorgt vor allem die Einschätzung von der Bank: Kovac glaubt dem Bericht zufolge nicht an eine ernstere Verletzung. Chukwuemeka war seinerzeit zunächst per Leihe vom FC Chelsea gekommen, ehe ihn der BVB langfristig bis 2030 binden konnte.
Auch dos Santos erwischt es am Knie
Kurios: Mit Enzo dos Santos traf es im selben Spiel einen weiteren Dortmunder. Der 17-jährige Luxemburger soll sich ebenfalls eine Knieprellung zugezogen haben und musste kurz vor Schluss vom Feld. Auch bei ihm stehen in Dortmund genauere Untersuchungen an. Um ebenso wie bei Chukwuemeka eine Bänderverletzung auszuschließen.
Zurück in der Heimat treffen die Profis wieder auf Kaderplaner Ole Book, der wegen möglicher Transferfragen nicht mit nach Japan gereist war.
