Nach der Verpflichtung von Konstantinos Karetsas sucht Borussia Dortmund weiter nach Verstärkung für die Offensive. Auch Jadon Sancho bleibt ein Thema beim BVB – allerdings nur unter klaren Voraussetzungen.
Borussia Dortmund hält sich die Option auf eine erneute Verpflichtung von Jadon Sancho laut einem Bericht der BILD weiterhin offen – allerdings nur unter klar definierten Voraussetzungen. Obwohl der Offensivspieler weiterhin ein hohes Ansehen bei den Verantwortlichen genießt, wächst die Skepsis hinsichtlich einer dritten Zusammenarbeit.
Nach der Verpflichtung von Konstantinos Karetsas soll der BVB noch einen weiteren Offensivspieler holen. Sportdirektor Ole Book machte zuletzt deutlich, wonach die Borussia sucht: Ein schneller Außenbahnspieler mit Stärken im Eins-gegen-eins soll den Kader ergänzen. Sancho bringt dieses Profil grundsätzlich mit, steht auf der internen Kandidatenliste jedoch längst nicht mehr an erster Stelle.
Vor allem der aktuelle Zustand des 26-Jährigen sorgt in Dortmund für Fragezeichen. Dass sich Sancho derzeit beim englischen Amateurverein Flixton FC fit hält und bislang kein anderer Klub ernsthaft einen Transfer vorangetrieben hat, wird beim BVB aufmerksam registriert. Intern bestehen deshalb Zweifel, ob der Engländer nach seiner langen Zeit ohne konstante Spielpraxis sofort weiterhelfen könnte.
Sancho-Rückkehr zum BVB weiterhin möglich
Trotzdem ist das Thema noch nicht endgültig vom Tisch. Nach Informationen der BILD kommt eine Rückkehr nur infrage, wenn zum Ende des Transferfensters weiterhin Bedarf im Kader besteht, Sancho körperlich bereit für einen sofortigen Einsatz ist und die finanziellen Bedingungen stimmen. Borussia Dortmund soll lediglich ein Grundgehalt von maximal fünf Millionen Euro einplanen und zudem kein hohes Handgeld zahlen wollen. Die Verantwortlichen hoffen vielmehr auf eine günstige Gelegenheit in den letzten Tagen der Transferperiode.

Aktuell konzentriert sich der BVB jedoch auf andere Personalien. Als bevorzugte Lösung gilt weiterhin Said El Mala vom 1. FC Köln. Allerdings liegen die Vorstellungen beider Vereine bei der Ablösesumme noch deutlich auseinander. Während Köln rund 50 Millionen Euro verlangen soll, soll das bislang höchste Dortmunder Angebot inklusive Boni bei etwa 44 Millionen Euro liegen.
Scheitert ein Transfer von El Mala und besteht nach dem Ende der Transferphase weiterhin Bedarf in der Offensive, könnte Sancho trotz aller Zweifel noch einmal in den Fokus rücken. Bis dahin bleibt seine Personalie für Borussia Dortmund eine Option – allerdings nur unter den passenden sportlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen.

