Scheitert der BVB im Transfer-Poker um Said El Mala endgültig? Der 1. FC Köln lehnt auch das nächste Millionen-Angebot ab.
Borussia Dortmund lässt im Werben um Said El Mala offenbar nicht locker. Doch auch das jüngste Angebot des BVB hat beim 1. FC Köln nicht für einen Durchbruch gesorgt. Die Verantwortlichen des Bundesligisten sollen laut Informationen des Express die mittlerweile fünfte Offerte für den 19-Jährigen abgelehnt haben.
Nach übereinstimmenden Medienberichten ging das verbesserte Angebot am späten Mittwochabend in Köln ein. Dortmund soll ein Gesamtpaket von mehr als 55 Millionen Euro geschnürt haben. Der entscheidende Punkt aus Sicht des FC: Die garantierte Ablösesumme liegt weiterhin unter der offenbar entscheidenden Marke von 50 Millionen Euro.
Berichten zufolge bietet der BVB 48 Millionen Euro als festen Sockel. Hinzu kommen demnach zwei Millionen Euro über vergleichsweise leicht erreichbare Bonuszahlungen. Weitere fünf Millionen Euro könnten in den kommenden Jahren fällig werden. Auch eine Beteiligung der Kölner an einem möglichen späteren Weiterverkauf El Malas soll Bestandteil des Angebots gewesen sein.
BVB und El Mala: 1. FC Köln bleibt bei seiner Millionen-Forderung
Doch der FC bleibt hart. Die Kölner wollen offenbar mindestens 50 Millionen Euro garantiert erhalten und waren deshalb laut Express auch bei der neuen Offerte nicht bereit, ernsthaft über einen Verkauf zu verhandeln. Ob Dortmund nun einen sechsten Versuch startet und die geforderte Fixsumme auf den Tisch legt, bleibt abzuwarten. Zudem könnte der späte Zeitpunkt der Transferperiode die Kölner Position zusätzlich stärken.

FC-Sportboss Thomas Kessler hatte sich zuletzt bewusst nicht auf eine konkrete Ablöse festlegen wollen. „Das Preisschild ist eine Thematik, die von mir nie öffentlich kommuniziert wurde. Ich habe nie gesagt, dass es ein Preisschild gibt“, erklärte Kessler. Gleichzeitig stellte er klar: „Es gibt einen Bereich, in dem wir als 1. FC Köln sagen, dass wir uns unterhalten.“
El Mala selbst soll sich mit dem BVB bereits grundsätzlich einig sein und andere Interessenten abgelehnt haben. Auch in der Dortmunder Mannschaft scheint der Offensivspieler auf Zustimmung zu stoßen. Keeper Gregor Kobel sagte kürzlich über den Youngster: „Er hat Speed, hat einen guten Abschluss, ist gut im 1-gegen-1: Das sind alles Qualitäten, die ich sehr gerne im Team habe.“ Nun liegt der Ball erneut beim BVB.

