Nach nur einem Jahr könnte Youssoufa Moukoko den FC Kopenhagen schon wieder verlassen. Von einem Transfer würde auch der BVB profitieren.
Die Zeit von Youssoufa Moukoko beim FC Kopenhagen könnte laut Informationen von Sky bereits nach etwas mehr als einem Jahr wieder enden. Der frühere Angreifer von Borussia Dortmund spielt beim dänischen Spitzenklub offenbar keine große Rolle mehr. Ein Abschied des einstigen Wunderkindes noch in diesem Sommer steht deshalb im Raum – und davon könnte auch der BVB finanziell profitieren.
Moukoko war erst im Sommer 2025 für rund fünf Millionen Euro von Dortmund nach Kopenhagen gewechselt und hatte dort einen langfristigen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Zuvor war der ehemalige deutsche Nationalspieler an OGC Nizza ausgeliehen gewesen, konnte sich beim französischen Erstligisten allerdings nicht nachhaltig empfehlen.
In Dänemark lief es für den inzwischen 21-Jährigen zunächst deutlich besser. In seiner ersten Saison für Kopenhagen erzielte Moukoko wettbewerbsübergreifend 18 Treffer und bereitete drei weitere Tore vor. Trotz dieser ordentlichen Bilanz konnte er sich offenbar keinen dauerhaft sicheren Platz erarbeiten.
Moukoko vor Wechsel? BVB profitiert von Klausel
Inzwischen hat sich seine Situation weiter verschärft. Unter Trainer Bo Svensson, der aus seiner Zeit beim 1. FSV Mainz 05 und Union Berlin auch in Deutschland bestens bekannt ist, kommt Moukoko aktuell nur noch sporadisch zum Zug. In fünf seiner ersten acht möglichen Pflichtspieleinsätze der neuen Saison blieb der Stürmer ohne Treffer.

Laut Sky soll Moukoko zudem mit seiner Situation beim Verein und dem Leben in Dänemark fremdeln. Kopenhagen ist demnach bereit, den Angreifer bei einem passenden Angebot abzugeben. Ein konkreter Interessent scheint bislang allerdings noch nicht in Sicht zu sein. Bis zum Ende des Transferfensters am 1. September bleibt noch Zeit für eine Lösung.
Ein Verkauf wäre auch für Borussia Dortmund von Interesse. Beim Wechsel nach Kopenhagen soll sich der BVB eine Weiterverkaufsbeteiligung von 12,5 Prozent gesichert haben. Findet Moukoko in den kommenden Tagen einen neuen Klub und wird erneut gegen Ablöse transferiert, würden die Dortmunder somit ebenfalls einen Teil der Transfersumme erhalten.

