Nummer weg, Zukunft weg? BVB-Flirt Casadó vor dem Aus in Barcelona

Kein Platz für Marc Casadó. Der FC Barcelona legt keinen Wert mehr auf die Dienste des 22 Jahre alten Mittelfeldmannes. Bei der Verteilung der Rückennummern ging der zweimalige A-Nationalspieler leer aus.

Borussia Dortmund hatte Casadó als Verstärkung für das defensive Mittelfeld auf dem Zettel. Der Katalane trägt seit 2016 das Trikot mit den blau-roten Längsstreifen und durchlief die renommierte klubeigene Jugendakademie La Masia. Sein Debüt bei den Profis feierte er in der Saison 2022/23, als er in der Champions-League-Partie gegen Viktoria Pilsen (4:2) nach 67 Minuten ins Spiel kam.

Dem Einsatz in der „Königsklasse“ folgten 74 weitere für den Lizenzkader von Barça, in denen er einen Treffer erzielte und sieben weitere vorbereitete. In der vergangenen Saison setzte Hansi Flick (61) Casadó immerhin 34-mal ein, allerdings nur sechsmal über die vollen 90 Minuten.

Überangebot bei Barça

Nach Informationen von fichajes.net setzt der ehemalige Bundestrainer nicht mehr auf den 22-Jährigen. Nach der Verpflichtung von Ballon-d’Or-Gewinner Rodri (30) herrscht ein Überangebot in der Zentrale des katalanischen Top-Klubs. Zumal sich auch Frenkie de Jong (29), Pedri (23), Gavi (22) und Marc Bernal (19) um die Plätze im Mittelfeld streiten. Trotz eines Vertrages bis 2028 ist Casadó daher angehalten, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen. Seine frühere Trikotnummer 17 trägt nun Neuzugang Anthony Gordon (25).

Marc Casadó
Foto: Getty Images

Bereits im Frühjahr dieses Jahres kamen erste Meldungen auf, dass Borussia Dortmund den Barça-Profi auf der Liste habe. Doch nach der Verpflichtung von Joey Veerman (27) scheint die Position des Sechsers vergeben.

Obgleich auf dem Abstellgleis, fordert Blaugrana übereinstimmenden Medienberichten nach eine Ablöse im Bereich von 40 Millionen Euro. Angebote aus verschiedenen Ländern sollen bereits in Barcelona eingetroffen sein, darunter eine lukrative Offerte aus Saudi-Arabien. Casadó präferiert jedoch klar einen Verbleib in Europa. Wird der BVB noch einmal aktiv?

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