Borussia Dortmund trifft vor der Partie im DFB-Pokal gegen HEBC eine überraschende Entscheidung. Ein Stammspieler erhält von Trainer Niko Kovac eine Pause.
Beim ersten Auftritt im DFB-Pokal gönnt Borussia Dortmund seiner etatmäßigen Nummer eins eine Pause. Gegen den Oberligisten HEBC wird am Dienstag (20:45 Uhr) Alexander Meyer im BVB-Tor stehen. Gregor Kobel gehört dagegen nicht zum Aufgebot für die Partie in Hamburg. Niko Kovac machte aus seinem Plan auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel kein Geheimnis. „Das Einzige, was ich sagen kann: Greg wird nicht dabei sein. Alex wird im Tor stehen. Das haben wir so weit entschieden“, sagte der Dortmunder Cheftrainer.
An der grundsätzlichen Rangordnung der beiden Keeper ändert der Einsatz Meyers jedoch nichts. Der 35-Jährige wird nicht automatisch für sämtliche Partien des BVB im Pokal gesetzt sein. Kovac betonte auf entsprechende Nachfrage, die Maßnahme gelte „nur für dieses Spiel“. Kobel soll demnach weiterhin die erste Wahl der Dortmunder bleiben.
Für Meyer bietet sich damit eine weitere Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln. Der Schlussmann kam 2022 von Jahn Regensburg zum Revierklub und absolvierte seither 25 Pflichtspiele im BVB-Trikot. Sechsmal blieb er dabei ohne Gegentor. Sein Ende 2025 verlängerter Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.
Überraschung im BVB-Tor: Kobel bekommt eine Pause
Meyer dürfte nicht die einzige personelle Veränderung gegen den Außenseiter bleiben. Kovac stellte bereits in Aussicht, die Belastung innerhalb seines Kaders zu verteilen. „Wir werden dem einen oder anderen die Möglichkeit geben“, kündigte er an. Bis auf den am Kreuzband verletzten Giannis Konstantelias kann der Trainer dabei auf sein Personal zurückgreifen.

Trotz möglicher Rotation ist die Ausgangslage eindeutig. Der BVB reist als haushoher Favorit nach Hamburg und hat sich intensiv auf den Fünftligisten vorbereitet. Gleich dreimal ließ Dortmund seinen Pokalgegner beobachten. Entsprechend deutlich formuliert Kovac den eigenen Anspruch: „Wir sind Favorit, wir wollen weiterkommen und das werden wir.“
Für HEBC hat das ungleiche Duell schon vor dem Anstoß besondere Dimensionen angenommen. Mehr als 41.600 Eintrittskarten waren bis Montagmittag verkauft. Die Begegnung im Volksparkstadion sorgt damit für eine neue Bestmarke bei Erstrundenpartien im DFB-Pokal, an denen ein Fünftligist beteiligt ist.

