Sancho zurück nach Dortmund? So realistisch ist ein BVB-Comeback

Nach dem schweren Ausfall von Giannis Konstantelias könnte der BVB noch einmal auf dem Transfermarkt reagieren. Eine Rückkehr von Jadon Sancho sorgt für Diskussionen – doch ein BVB-Insider spricht Klartext.

Borussia Dortmund muss schon früh in der neuen Saison einen schweren Rückschlag verkraften. Neuzugang Giannis Konstantelias hat sich bei seinem Bundesliga-Debüt gegen den Hamburger SV (2:0) einen Kreuzbandriss zugezogen und wird dem BVB mehrere Monate fehlen. Der 23-Jährige hatte zuvor mit seinem ersten Treffer im Dortmunder Trikot auf sich aufmerksam gemacht.

Der langfristige Ausfall könnte nun Auswirkungen auf die Transferplanungen haben. Nach Informationen von Sky will der BVB verschiedene Möglichkeiten prüfen. Neben einer festen Verpflichtung sollen auch Leihgeschäfte eine Option sein. Etwas finanzieller Spielraum sei für einen weiteren Transfer noch vorhanden.

Ein Name sorgt dabei besonders für Diskussionen: Jadon Sancho. Der frühere Dortmunder Publikumsliebling ist derzeit vereinslos und könnte deshalb sogar nach dem Deadline Day noch ablösefrei verpflichtet werden. Geschäftsführer Carsten Cramer wollte sich zu einer möglichen Rückkehr zwar nicht konkret äußern, schwärmte bei Sky90 aber durchaus vom Engländer: „Es gibt kaum einen Namen, der die Menschen in Dortmund mehr elektrisiert als Jadon. Das ist einfach so.“

BVB-Insider bremst Hoffnung auf Sancho-Rückkehr

Gleichzeitig machte Cramer deutlich, dass die Dortmunder Kaderplanung noch nicht beendet sein muss. „Ole Book und Lars Ricken, die machen sich gerade Gedanken – völlig unabhängig von der Verletzung“, erklärte der BVB-Boss. Dass Sancho tatsächlich ein drittes Mal in Dortmund aufschlägt, gilt momentan allerdings als eher unwahrscheinlich. Sky-Reporter und BVB-Insider Patrick Berger dämpfte die Erwartungen der Fans deutlich.

Jadon Sancho
Foto: IMAGO

Zwar sei Sancho aufgrund seiner Vergangenheit durchaus eine Personalie, über die man nachdenken könne. Seine Einschätzung zur aktuellen Suche fällt jedoch eindeutig aus. „Der BVB hat ihn in den letzten Monaten sicherlich intensiv gescoutet und angeguckt“, sagte Berger. Anschließend folgte die entscheidende Einschätzung: „Deshalb muss ich fast schon alle Fans enttäuschen und sagen: Das ist, glaube ich, nicht das Profil, auf das der BVB in den nächsten Tagen geht.“

Damit scheint die Sancho-Spur derzeit eher kalt zu sein. Dass Dortmund nach dem Konstantelias-Schock noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt, bleibt dagegen eine realistische Möglichkeit. Wer die entstandene Lücke schließen könnte, ist kurz vor dem Ende der Transferperiode weiterhin offen.

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