Wenn er gebraucht wird, ist er da. Alexander Meyer ist bei Borussia Dortmund die Nummer zwei. An Stammtorhüter Gregor Kobel (28) kommt der 35 Jahre alte Routinier nicht vorbei. Im DFB-Pokalspiel beim HEBC (1. September, 20:45 Uhr) schlägt aber die Stunde des Ersatzmannes.
Seit Meyer im Sommer 2022 beim BVB anheuerte, stand er in 25 Pflichtspielen zwischen den Pfosten. Mit seiner Erfahrung lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen und erledigten souverän seinen Job. Im Duell mit dem Hamburger Oberligisten bekommt er erneut die Gelegenheit, sein Können auf der Linie unter Beweis zu stellen. Es dürfte allerdings nur wenig überraschen, wenn er gegen den Fünftligisten aus dem Stadtteil Eimsbüttel nicht allzu viele Bälle halten muss.
Für Meyer ist das Spiel im Volksparkstadion ein ganz besonderes, wie t-online zu berichten weiß. Der gebürtige Bad Oldesloer spielte zwar nie für die Profis des Hamburger SV, lief aber zwischen 2005 und 2012 für Jugendteams und die zweite Mannschaft der Rothosen auf.
Erster Einsatz seit fast zwei Jahren
Während seiner Zeit beim HSV übte Meyer in der Arena aber noch einen ganz anderen Job aus. Er war damals im Volksparkstadion als Balljunge aktiv. Nun schließt sich der Kreis, wenn er mit Borussia Dortmund zurückkehrt und dieses Mal selbst auf dem Platz steht.
Das Duell in der 1. Runde des DFB-Pokals wird Meyers erster Auftritt in einem Pflichtspiel seit dem 9. November 2024. Keine schöne Erinnerung für den 35-Jährigen, denn damals verlor der BVB in der Bundesliga mit 1:3 in Mainz.

Kobel steht beim Pokalauftakt der Dortmunder nicht einmal im Kader. Der Stammtorhüter räumt nicht nur das Feld für seinen Stellvertreter, sondern verzichtet einem Bericht der Ruhr Nachrichten zufolge auch komplett auf die Reise nach Hamburg. Besorgt sein dürfte der Schweizer nicht, schließlich weiß er sich beim HEBC durch Meyer gut vertreten.
