Kovac liefert Personal-Update: Abwehr-Duo des BVB vor Comeback

Die Ausgangslage ist eindeutig: Der Vize-Meister empfängt einen Aufsteiger. Wenn Borussia Dortmund am Samstag (12. September, 15:30 Uhr) auf den SC Paderborn trifft, erwarten die meisten einen Sieg der Schwarz-Gelben. Doch Niko Kovac (54) warnt vor dem Neuling.

Die größte Sorge beim BVB gilt jedoch nicht dem bevorstehenden Spiel in der Bundesliga, sondern dem Gesundheitszustand von Konstantinos Karetsas. Der 18 Jahre jungen Neuzugang musste am Dienstagabend im Heimspiel gegen den FC Villarreal (3:2) nach nicht einmal einer halben Stunde ausgewechselt werden.

„Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Es laufen weitere Untersuchungen, wir wollen der Sache ganz genau auf den Grund gehen“, lieferte Sportdirektor Ole Book (40) am Donnerstag ein Update über Karetsas‘ Verfassung. Mehr Details möchte auch Kovac nicht preisgeben. „Dem habe ich nichts hinzuzufügen“, teilt der BVB-Coach laut Ruhr24 auf der Pressekonferenz vor dem Paderborn-Match mit. Der Offensivspieler werde weiter untersucht.

Wann Karetsas wieder zur Verfügung steht, vermag auch der Chef-Coach nicht zu sagen. Gegen Paderborn sei ein Einsatz definitiv ausgeschlossen. „Wir können sagen, dass er für das Wochenende keine Alternative ist“, bestätigt Kovac den Ausfall des Griechen.

In dem Duell mit den Ostwestfalen kann Kovac auf zwei Rückkehrer bauen. Sowohl Nico Schlotterbeck (26) als auch Ramy Bensebaini (31) stehen nach Verletzungen vor einem Comeback. „Sie sind einsatzbereit für das Wochenende. Ich kann auf beide zählen“, freut sich Kovac.

Fábio Silva in der Startelf?

Im Offensivbereich sorgten zuletzt zwei Dortmunder für viel Furore. Der kurzfristig verpflichtete Ethan Nwaneri (19) begeisterte genauso wie Fábio Silva (24). Mit Arsenal-Leihgabe Nwaneri sei er „sehr, sehr, sehr zufrieden“, zieht der Fußballlehrer ein erstes Fazit und lobt den Youngster: „Man sieht, wie wichtig es ist, Qualität am Ball zu haben. Man sieht die Ruhe und Sicherheit, die auf die anderen ausstrahlt.“

Niko Kovac und Fabio Silva
Foto: Getty Images

Für viel Furore sorgte nach seiner Einwechslung gegen Villarreal Fábio Silva. Besonders das Zusammenspiel mit Serhou Guirassy (30) lief wie am Schnürchen. Mit einem Platz in der Startelf darf der Portugiese dennoch nicht rechnen. „Es war sehr wichtig, dass die Jungs, die von der Bank kommen, frischen Wind bringen.“ Er benötige „noch ein bisschen mehr im Hinterstübchen“. Das dürfte bedeuten, dass dem Stürmer erneut die Rolle als Joker zugedacht ist.

Auch gegen Paderborn ist Vorsicht angebracht, meint Kovac. Zwar sei seine Mannschaft Favorit, aber leicht werde es deshalb noch lange nicht. Der BVB-Trainer weiß aus Erfahrung: „In der Bundesliga gibt es keine einfachen Spiele.“

Diesen Artikel teilen