„Hoffe, dass sie genervt sind“: BVB-Boss mit kleiner Kampfansage an Bayern

Nach dem perfekten Saisonstart des BVB erlaubt sich Lars Ricken eine Spitze gegen den FC Bayern. Der Dortmunder Geschäftsführer hofft, dass die aktuelle Tabellensituation die Münchner nervt.

Borussia Dortmund hat einen perfekten Start in die neue Bundesliga-Saison hingelegt und damit frühzeitig ein Ausrufezeichen gesetzt. Nach drei Spieltagen steht der BVB bei neun Punkten und rangiert aufgrund der etwas schlechteren Tordifferenz hinter dem ebenfalls makellosen SC Freiburg auf Platz zwei. Der FC Bayern musste dagegen bereits Punkte abgeben.

Die Münchner kamen bei Schalke 04 nicht über ein 0:0 hinaus und liegen derzeit hinter der Konkurrenz. Zwar hat die Mannschaft von Vincent Kompany noch eine Partie weniger absolviert, dennoch sorgt die ungewohnte Tabellenkonstellation in Dortmund offenbar für Freude. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken nutzte die Situation für einen kleinen Seitenhieb in Richtung München.

Eine große Kampfansage an den Rekordmeister möchte Ricken daraus allerdings nicht machen. „Es ist ein sehr respektvoller Umgang zwischen den beiden Vereinen. Nichtsdestotrotz haben wir den Bayern in den letzten Jahren aber auch nicht das Gefühl gegeben, dass eine Kampfansage raus muss an sie“, erklärte der BVB-Boss gegenüber der Bild.

BVB-Boss Ricken hofft auf genervte Bayern

Dass die Bayern aktuell nicht an der Spitze stehen, nimmt Ricken dennoch mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis. „Ich will aber nicht verhehlen, dass ich hoffe, dass sie ein bisschen genervt sind“, sagte er mit Blick auf die derzeitige Situation. Dortmund hat sich seine gute Ausgangslage mit drei Siegen erarbeitet. Gegen den Hamburger SV und den SC Paderborn präsentierten sich die Schwarz-Gelben souverän, während beim 3:2-Erfolg in Hoffenheim auch etwas Glück nötig war.

Lars Ricken
Foto: IMAGO

Bereits im Franz Beckenbauer Supercup hatte der BVB gezeigt, dass er die Münchner zumindest phasenweise unter Druck setzen kann, auch wenn der Titel letztlich an Bayern ging. Ob Dortmund den Rekordmeister tatsächlich über eine komplette Saison herausfordern kann, ist nach lediglich drei Spieltagen noch offen.

Ricken weiß jedoch, welchen Anspruch die Münchner haben: „Wir kennen ja die Tabelle und sie stehen aktuell nicht da, wo sie ihrer Meinung nach hingehören. Wenn dieses Gefühl vorherrscht, würde ich mich freuen.“ Für einen echten Titelkampf müsste der BVB seine bisherige Konstanz über viele Monate bestätigen. Der perfekte Saisonstart liefert dafür zumindest eine vielversprechende Grundlage.

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