Kovac-Verlängerung: Was die BVB-Bosse beachten müssen

Manuel Behlert

Borussia Dortmund will den Vertrag mit Trainer Niko Kovac zeitnah verlängern. Die Verantwortlichen der Schwarzgelben arbeiten gegenwärtig daran, die Dinge in trockene Tücher zu bringen.

Für den Moment gibt es weder eine komplette Einigung noch einen konkreten Zeitplan. Doch die Dinge sehen sehr gut aus, Kovac will in Dortmund bleiben, die Verantwortlichen wollen mit ihm zusammenarbeiten.

Nach einem Saisonstart, den man sehr gut durchwinken kann, ist die Verlängerung nur eine logische Konsequenz. Dennoch gibt es Dinge, die die Bosse beachten müssen.

BVB: Kovac-Verlängerung mit gewissen Bedingungen

Eines liegt auf der Hand: Kovac zeigt, dass er der Mannschaft die Basics beibringen kann. Und dass diese Basics dem Team auch enorm weiterhelfen. Dennoch gibt es noch immer die von Kritikern oftmals angemerkte Problematik der manchmal fehlenden Kreativität im Spiel nach vorne.

Das hat sich unter Kovac bisher noch nicht in der Form entwickelt, wie man sich das erhofft hatte. Klar, jetzt wurden Spieler wie Konstantinos Karetsas hinzugeholt, um das mit individueller Klasse aufzufangen. Kovac muss aber noch versuchen, die neuen Qualitäten im Kader auch zusammenzuführen.

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Das bedeutet, dass man mit Kovac zwar gerne verlängern sollte, aber eben nicht langfristig. Ein Mehrjahresvertrag wäre zu vermeiden, weil man sich so unnötig unter Druck setzt. Neuen Medienberichten zufolge wird es sich aber ohnehin um einen Vertrag um ein weiteres Jahr handeln. Das wäre eine absolut richtige Vorgehensweise.

Zusammenhalt und Kommunikation

Nachdem es rund um den BVB in den letzten Jahren durchaus einige Grabenkämpfe gegeben. Jetzt will man endlich Zusammenhalt und Kontinuität ausstrahlen. Das gelingt natürlich auch nur, wenn die Kommunikation entsprechend verläuft. Unter Ole Book machen die Dortmunder schon Schritte in die richtige Richtung.

Die Verlängerung von Niko Kovac ist aber auch ein Aspekt, um den sich die Kommunikation intern drehen sollte. Sprich: Wie erklärt man, warum es in dieser Konstellation weitergeht? Wie formuliert man konkrete Ziele, ohne sich zu deutlich auf etwas festnageln zu lassen? Das sind Aspekte, gemeinsam mit der Stärkung des Trainers, die die Basis bilden.

Die Basis auch dafür, den Kader im Sommer 2027 wieder ein wenig zu verstärken und anzupassen, auch nach Kovacs wünschen. Denn Rückendeckung sollte nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten erfolgen. Das wird man in den Verhandlungen aber auch zur Sprache bringen.

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