Er ist gerade einmal 18 Jahre alt – und mischt schon die Fußballwelt auf. Das portugiesische Abwehrtalent Daniel Banjaqui von Benfica Lissabon hat längst das Interesse internationaler Spitzenklubs geweckt. Auch Borussia Dortmund soll sich um das Defensiv-Juwel bemühen.
Sein Profidebüt feierte Banjaqui in der vergangenen Saison. Im Dezember 2025 kam er im Pokal-Achtelfinale beim 2:0-Erfolg gegen Farense zu seinen ersten Spielminuten im Lizenzkader. Seitdem folgten insgesamt vier Einsätze in der portugiesischen Liga – alle von Beginn an.
Der Youngster ist ein echtes Eigengewächs des Klubs. In dieser Saison gehört er fest dem Profikader an. Zuletzt sorgte Banjaqui vor allem in der portugiesischen U21-Nationalmannschaft mit überragenden Auftritten für Furore. Insgesamt stehen in der Bilanz des Rechtsverteidigers nicht weniger als 47 Partien für Juniorennationalmannschaften – von der U15 bis zur U21.
Diese Leistungsexplosion ließ auch seinen Marktwert rasant in den zweistelligen Millionenbereich klettern, und zwar von einer Million Ende 2025 auf nunmehr zehn Millionen Euro.
Nach Informationen von 4-4-2.ch ist Banjaqui mittlerweile ein begehrtes Transferziel mehrerer Vereine aus den Top-Ligen. Das Spektrum der Interessenten liest sich wie das Who’s Who des europäischen Fußballs. In der englischen Premier League haben Brighton & Hove Albion und Tottenham Hotspur ein Auge auf den Rechtsverteidiger geworfen. Aus der italienischen Serie A signalisieren Juventus Turin und die AS Rom deutliches Interesse.
Rasant auf der Außenbahn
Auch im deutschsprachigen Raum ist das junge Defensivtalent heiß begehrt. Demnach jagen die beiden Bundesliga-Schwergewichte RB Leipzig und Borussia Dortmund den extrem schnellen Außenbahnspieler. Abgerundet wird die prominente Bewerberliste durch die spanische La Liga, wo Atlético Madrid und Real Sociedad die Entwicklung von Banjaqui ganz genau beobachten.
Zu seinen herausragenden Eigenschaften gehören eine robuste Physis sowie eine enorme Ausdauer, die ihn geradezu für das Spiel auf der Außenbahn prädestinieren. Darüber hinaus besticht er durch eine hohe Durchsetzungskraft in Eins-gegen-eins-Situationen und mit großer Dynamik im offensiven Umschaltspiel.

Konkrete Verhandlungen zwischen Benfica Lissabon und potenziellen Abnehmern sind bisher nicht zustande gekommen. Über Mittelsmänner sollen jedoch bereits erste Erkundigungen eingeholt und lose Kontakte geknüpft worden sein.
Ein Schnäppchen würde der Abwehrspieler ohnehin nicht. Banjaqui ist noch bis 2031 an Benfica vertraglich gebunden. Seine Ausstiegsklausel beläuft sich auf astronomische 45 Millionen Euro. Da der portugiesische Traditionsklub große Stücke auf sein Eigengewächs hält, ist ein Transfer derzeit kein Thema. Es sei denn, ein Verein böte eine Sockelablöse von mindestens 35 Millionen Euro.
