Borussia Dortmund kassiert seine erste Niederlage in dieser Saison. Bei FK Bodö/Glimt verlor der BVB das Champions-League-Duell mit 0:1. Die BVB-Profis in der BVBWLD-Einzelkritik.
Gregor Kobel: Beim Gegentor absolut schuldlos. Bewahrte sein Team direkt nach dem Seitenwechsel mit einer starken Parade gegen Helmersen vor einem noch früheren Rückstand. Ansonsten ein eher undankbarer Arbeitstag. Note: 3.
Waldemar Anton: Der stabilste Akteur in der Dortmunder Defensive. Rettete kurz nach dem Seitenwechsel im letzten Moment gegen den umtriebigen Jens Petter Hauge. Note: 2,5.
Joane Gadou: Zeigte sich vom extrem forschen Beginn der Norweger überrascht und holte sich früh eine vermeidbare Gelbe Karte ab. Stabilisierte sich im Laufe der Partie. Note: 3.
Ramy Bensebaini: Defensiv stark gefordert, schaltete sich daher erst spät in die Offensive ein. Seine beste Aktion war eine präzise Flanke auf Ethan Nwaneri in der 75. Minute, die dieser jedoch vergab. Note: 3,5.
Daniel Svensson: Auf der ungewohnten rechten Seite defensiv oft überfordert und mit Abstimmungsproblemen im Verbund mit Gadou. Wurde erst merklich stärker, als er nach 60 Minuten auf die linke Außenbahn wechselte. Note: 4.
Jobe Bellingham: Fand sich im Zentrum oft in Unterzahlsituationen wieder. Bemühte sich aber um spielerische Lösungen und zeigte mehr Präsenz als Veerman. Suchte nach einer Stunde selbst den Abschluss, verzog jedoch knapp. Eine ordentliche Leistung ohne Highlights. Note: 3,5.
Joey Veerman (bis zur 60. Minute): Ein gebrauchter, sehr enttäuschender Tag für den Niederländer. Ohne jeglichen Zugriff auf das Spiel, defensiv meist einen Schritt zu spät und völlig ohne Impulse im Angriffsdrittel. Note: 5.
Maximilian Beier (bis zur 77. Minute): Arbeitete wie gewohnt fleißig und aufopferungsvoll in der Rückwärtsbewegung, wurde unter dem Dauerdruck aber mürbe und konnte vor dem Gegentor die Flanke nicht verhindern. Offensiv über die gesamte Spielzeit hinweg ohne Durchschlagskraft. Note: 4,5.
Joker bringen neuen Schwung
Samuele Inácio (bis zur 60. Minute): Fand zu keinem Zeitpunkt Bindung zum Spiel. Völlig isoliert auf der linken Seite, verlor viele seiner Zweikämpfe und agierte im Zusammenspiel mit Fábio Silva ohne jede Präzision. Note: 5.
Konstantinos Karetsas (bis zur 60. Minute): Tat sich extrem schwer mit der physischen Gangart von Bodö/Glimt. Zog zwar vereinzelt Dribblings an, blieb im Endeffekt aber unglücklich. Mit vielen ungenauen Aktionen. Note: 4,5.
Fábio Silva (bis zur 60. Minute): Lief zwar unermüdlich und war umtriebig, strahlte jedoch keinerlei Torgefahr aus. Konnte die Bälle in der Spitze kaum einmal behaupten. Die Chance von Beginn an ließ der Portugiese ungenutzt. Note: 5.

Einwechselspieler:
Ethan Nwaneri (ab der 60. Minute): Brachte deutlich mehr Spielfreude und Umtriebigkeit als Karetsas. Besetzte die gefährlichen Zonen gut, vergab in der Dortmunder Drangphase jedoch zwei gute Kopfballchancen auf den Ausgleich. Note: 3.
Felix Nmecha (ab der 60. Minute): Dank seiner physischen Präsenz kam Ordnung ins Mittelfeldzentrum, was Veerman zuvor nicht gelang. Kurbelte das Spiel als Antreiber an und scheiterte in der Nachspielzeit noch einmal selbst. Note: 2,5.
Serhou Guirassy (ab der 60. Minute): Beschäftigte die Abwehr von Bodö und schaffte Freiräume. Hätte nur acht Minuten nach seiner Einwechslung aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielen müssen, sein Versuch wurde jedoch geblockt. Note: 3,5.
Julian Ryerson (ab der 60. Minute): Brachte gegen seine norwegischen Landsleute die nötige Aggressivität und Energie auf den Platz. Seine Hereingaben sorgten in der Schlussphase für ständige Gefahr im gegnerischen Strafraum. Note: 3.
Carney Chukwuemeka (ab der 77. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.
