Gleich mehrere Leistungsträger sollen bei Borussia Dortmund neue Verträge erhalten. Ausgerechnet BVB-Torjäger Serhou Guirassy muss sich dabei allerdings hinten anstellen.
Borussia Dortmund möchte mehrere Leistungsträger langfristig an den Verein binden. Auch eine Vertragsverlängerung mit Serhou Guirassy ist fest eingeplant. Allerdings steht der Torjäger auf der Prioritätenliste der Schwarz-Gelben offenbar nicht ganz oben. Andere Personalien sollen zunächst geklärt werden.
Wie aus dem BILD-Podcast Dortmund Insider hervorgeht, verfolgt der BVB bei den anstehenden Vertragsgesprächen eine klare Reihenfolge. Demnach genießt zunächst Waldemar Anton höchste Priorität. Mit dem Innenverteidiger sollen bereits konkrete Verhandlungen laufen. Anschließend wollen sich die Dortmunder um eine Verlängerung mit Stammtorhüter Gregor Kobel bemühen.
Beide Leistungsträger sollen möglichst noch vor dem Jahreswechsel neue Arbeitspapiere unterschreiben. Erst danach stehen Julian Ryerson und Guirassy auf der Agenda. Für den guineischen Nationalspieler bedeutet das eine längere Wartezeit. „Drei bis vier Monate muss sich Guirassy noch gedulden“, heißt es im Podcast. Konkrete Gespräche mit dem 30-Jährigen dürften somit erst im Frühjahr 2027 stattfinden.
BVB will Guirassy langfristig halten
Dabei zählt Guirassy weiterhin zu den wichtigsten Offensivspielern der Dortmunder. In seinen ersten zwölf Saisonspielen gelangen dem Angreifer sieben Treffer und zwei Vorlagen. Unter Trainer Niko Kovac gehört er außerdem zu den Profis, die regelmäßig in der Startelf stehen.

Geschäftsführer Lars Ricken hatte zuletzt gegenüber Sport Bild bestätigt, dass der BVB grundsätzlich mit allen vier Spielern verlängern möchte. Allerdings müssen dafür auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. „Über den zeitlichen Ablauf geben wir allerdings keine Wasserstandsmeldungen ab“, erklärte Ricken.
Ein vorzeitiger Abschied des Mittelstürmers scheint derweil kein Thema zu sein. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2028. Auch Gerüchte über einen möglichen Wechsel wies Ricken entschieden zurück. „Es gab nie ein Gespräch mit ihm oder seinen Beratern, in dem es darum ging, dass er uns verlassen möchte“, stellte der Geschäftsführer klar.
Vielmehr soll Guirassy auch künftig eine zentrale Rolle im Dortmunder Angriff übernehmen. Die Verantwortlichen müssen sich mit einer Verlängerung zwar nicht unmittelbar beeilen, dürften aber daran interessiert sein, frühzeitig Planungssicherheit zu schaffen.

