Zeit für den Klassiker. Im Top-Spiel der Bundesliga empfängt am frühen Samstagabend (31. Oktober, 18:30 Uhr) der FC Bayern München den ärgsten Verfolger Borussia Dortmund. Für FCB-Coach Vincent Kompany (40) kommt die Partie nach seiner Hirnhautreizung aber noch zu früh.
Vertreten lässt sich der Belgier, wie bereits in den jüngsten zwei Spielen, durch seinen Assistenten Aaron Danks (43). „Wir vermissen Vincent Kompany und wünschen uns, dass er wieder zurückkommt“, hofft der Engländer auf die baldige Rückkehr seines Chefs. Bis dahin, „übernehmen wir die Verantwortung für ihn“, erklärt er am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem BVB-Duell.
Mit gerade einmal vier Gegentreffern in sieben Partien stellen die Schwarz-Gelben ligaweit die stabilste Abwehr. Das imponiert auch Danks: „Defensiv sind sie sehr stark, sie kassieren wenig Gegentore.“
Die Münchener hätten sich aber auf solche Gegner eingestellt. „Auch gegen Arsenal war das so“, erinnert er an das 2:2 in der Königsklasse gegen die Gunners.
Warnung vor BVB-Stürmer
Doch den BVB allein auf seine Verteidigung zu reduzieren, würde dem Team nicht gerecht, ist Danks überzeugt. „Dortmund hat aber auch gute Angreifer“, weist er auf die Qualitäten des Sturm-Duos Serhou Guirassy (30/sieben Saisontore) und Fábio Silva (24/vier) hin. Maximilian Beier (24) trumpfte zuletzt beim 1:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt mit einem Sonntagsschuss ins rechte obere Eck auf. Daher müsse seine Elf „in jeder Phase des Spiels bereit sein“, ihre „beste Leistung zu bringen“, betont der Engländer.

Danks, der bereits 2021 für kurze Zeit mit Kompany beim RSC Anderlecht zusammenarbeitete, weiß von der Bedeutung der anstehenden Partie. „Das ist ein großes Spiel, das auf der ganzen Welt beobachtet wird“, sagt der 43-Jährige, der seit 2024 für den FC Bayern tätig ist.
Seine Schützlinge sollten sich davon aber nicht zu sehr beeinflussen lassen, meint er. „Wir konzentrieren uns heute nochmal auf die Taktik und wollen, dass alle Spieler zeigen, was sie können.“ Es werde „keine großen Veränderungen geben“, kündigt der Interims-Cheftrainer an. Und weiter: „Wir sind bereit für das Spiel.“
