Matthias Sammer: Dem BVB fehlt es an Ruhe, Reife und Abgeklärtheit

BVB
Foto: Tobias Arhelger / Shuttestock.com

Matthias Sammer hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder kritisch über die Entwicklung und Leistungen des BVB in der Rückrunde geäußert. Laut dem 51-jährigen TV-Experten und BVB-Berater haben die Schwarz-Gelben die Meisterschaft zu einfach „verschenkt“. Sammer führt an, dass es dem aktuellen Team an Ruhe, Reife und Abgeklärtheit gefehlt hat im Meisterkampf mit den Bayern.

Matthias Sammer ist bekannt dafür offen und schonungslos seine Meinung kund zu tun, auch wenn er damit unter Umständen aneckt oder für Schlagzeilen sorgt. Sammer, der seit dieser Saison als BVB-Berater fungiert, hat sich diese Saison schon des öfteren kritisch über Dortmund geäußert. Kurz vor dem Saiosonende zieht Sammer ein erstes Fazit und betonte dabei, dass Dortmund sich selbst im Weg stand in Sachen Meisterschaft.

Sammer: Es gab zu viele individuelle Fehler

Nach einer bärenstarken Hinrunde und zwischenzeitlich 9 Punkten Vorsprung auf den FC Bayern, folgte in der Rückrunde der Einbruch. Das Aus in der Champions League, Aus im DFB-Pokal und auch die Tabellenführung verlor man an die Münchner. Laut Sammer fehlt es der jungen BVB-Mannschaft (noch) an der nötigen Abgeklärtheit: „Die spektakulären Spielszenen vor allem in der Hinrunde, aber auch in der Rückrunde waren gepaart mit Schwankungen im Spiel und zu vielen individuellen Fehlern. Das hat natürlich mit einer gewissen Ruhe, Reife und Abgeklärtheit zu tun. In der Summe – mit einem starken Widerpart, wie Bayern und Leipzig, kannst du dann nicht ganz oben landen.“

Der 51-jährige macht kein Geheimnis daraus, dass man eine große Chance hat die Vorherrschaft der Bayern in der Liga zu beenden: „Sie haben es vorher auf dem Silbertablett serviert bekommen. Wenn man mir das anbieten würde, würde ich zugreifen. Aber sie haben dankend abgelehnt.“

Der Ex-BVB-Profi und Trainer fand aber auch lobende Worte für Lucien Favre und sein Team: „Alle tun so, als ob Dortmund mit neun Punkten Vorsprung in die Saison gestartet wäre, aber den hat sich Dortmund erarbeitet.“

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