Perspektive der BVB-Rückkehrer durch Neuzugänge weiter verschlechtert

Alexander Isak
Foto: Rolandhino1 / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Die Leihe von stolzen sieben BVB-Spielern enden in diesem Sommer. Somit stehen die Zeichen bei Felix Passlack, Jeremy Toljan, Sebastian Rode, Dzenis Burnic, Shinji Kagawa, Andre Schürrle und Alexander Isak zunächst einmal auf Rückkehr in den Signal Iduna Park. Doch auch drei hochkarätige Neuzugänge, die sofort Anspruch auf Startelf-Einsätze anmelden dürften, hat der BVB mit Nico Schulz, Julian Brandt und Thorgan Hazard schon verpflichtet. Wir beleuchten für euch die Konsequenzen der Neuverpflichtungen auf die Situation der BVB-Rückkehrer. 

Nico Schulz:

Auf der Position der Außenverteidiger war der BVB in der vergangenen Saison dünn besetzt. Mit Lukasz Piszczek, Achraf Hakimi und Marcel Schmelzer verfügte Dortmund lediglich über drei gelernte Außenverteidiger. Immer wieder musste Innenverteidiger Diallo links hinten aushelfen. Diese Lücke stopft nun Nationalspieler Nico Schulz. Zusätzlich kehren nun in Jeremy Toljan und Felix Passlack zwei Außenverteidiger zum Kader hinzu.

Auch wenn der Leihvertrag von Hakimi nach der kommenden Saison enden wird, Piszczek nicht mehr der Jüngste und immer wieder von Verletzungen geplagt ist und Schmelzer unter Favre einen schweren Stand hat – die kostspielige Verpflichtung von Schulz zeigt, dass beim BVB kaum noch jemand auf Toljan und Passlack setzt. Den beiden wird der Durchbruch zur absoluten Spitze trotz ihres noch jungen Alters (24, bzw. 21 Jahre) nicht mehr zugetraut.

Brandt und Hazard verschärfen Konkurrenzkampf in der Offensive

In der Offensive verschlechtert sich die Perspektive zweier großer Namen durch die Verpflichtungen von Brandt und Hazard noch weiter: Shinji Kagawa und Andre Schürrle. Beide sollten schon dauerhaft abgegeben werden, doch konnten nur zu Besiktas Istanbul und den FC Fulham verliehen werden. Durch den Abstieg der Londoner wird Schürrle schon vorzeitig wieder zum BVB-Rückkehrer. Eigentlich war seine Leihe noch eine weitere Saison geplant.

Da im offensiven Mittelfeld der Abgang Christian Pulisics zum FC Chelsea mit Hazard und Brandt gleich durch zwei prominente Neuzugänge kompensiert wurde, tendieren die Einsatzchancen der Rückkehrer gegen Null. Hier wird sowohl von Seiten des BVB als auch der Spieler an einer Lösung gearbeitet werden.

Lediglich Dzenis Burnic, der von Dynamo Dresden nach Dortmund zurückkehrt, der an Eintracht Frankfurt verliehene Sebastian Rode und Mittelstürmer Alexander Isak haben noch keine direkte Konkurrenz verpflichtet bekommen. Die Leihe Isaks verlief am erfolgreichsten. Bei Willem II Tilburg bestach er mit 13 Toren und sieben Vorlagen in 16 Spielen. Dennoch wird in Dortmund über einen neuen Stürmer spekuliert. Die Namen Mandzukic oder Zapata kursieren. Auch bei Burnic und Rode wird ohne neue Konkurrenz über einen Verkauf diskutiert.

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