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Roman Bürki freut sich auf Leipzig: „Wir sind in der Bundesliga voll dabei“

Roman Bürki
Foto: Sebastian Widmann/Getty Images

In der Champions League mit dem knappen Sieg gegen Slavia Prag die Achtelfinalduelle gegen Paris erkämpft. In der Liga drei Partien am Stück gewonnen. Die letzten beiden Spiele sogar mit insgesamt neun Treffern und weißer Weste. Die Systemumstellung Lucien Favres hat nicht nur ihm den Job gerettet, sondern den BVB wieder in die Erfolgsspur geführt. Doch nun wartet mit Spitzenreiter RB Leipzig ein harter Brocken. Doch von Druck will Roman Bürki nichts wissen.



Gegen Hertha BSC und Slavia Prag reichte es mit Glück, Geschick und vor allem einem extrem formstarken Roman Bürki zu zwei knappen Siegen. Dass mit der neuen Taktik und Dreierkette in der Defensive nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Leistungen auf dem Platz besser werden können, bewiesen die Schwarz-Gelben dann gegen Fortuna Düsseldorf (5:0) und Mainz 05 (4:0). Schwindlig gespielt, vorne im Torrausch – und hinten war Bürki nicht einmal viel gefordert für die beiden weißen Westen.

Als Erfolgsfaktor sieht auch der Schweizer die neue taktische Ausrichtung: „Wir haben das System umgestellt, das macht viel aus. Die Spieler müssen sich darin wohlfühlen und mit unserer Schnelligkeit über Hakimi, Guerreiro, Schulz, Sancho und Hazard können wir das perfekt ausspielen,“ erklärt der Schweizer. „Klar müssen die Jungs da auch defensiv arbeiten, aber bisher machen sie es sehr gut. Deshalb sind wir im Moment dort, wo wir sein wollen.“ Und das ist in Schlagdistanz zum Tabellenführer aus Leipzig, der nun im direkten Duell wartet. „Dienstag wird etwas anderes auf uns zukommen als in Mainz. Das wird ein heißes und schweres Spiel, aber wir spielen zu Hause und wollen unbedingt gewinnen. Trotzdem ist es ein normales Bundesliga-Spiel, danach kommt auch noch Hoffenheim. Wir wollen beide Partien gewinnen.“ Ein Sieg morgen Abend gegen das ungeliebte RB würde die Stimmung in Dortmund aber zunächst vollends überschäumen lassen.

Bürki über Druck gegen Leipzig: „Sind so schon in der Bundesliga voll dabei“

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Im Hinblick auf die Partie gegen Leipzig helfen laut Bürki aber auch die Lehren aus der Mainz-Partie: „Das Selbstvertrauen ist wichtig, das brauchen wir. Auch, dass wir Woche für Woche wissen, dass alles funktioniert, was wir trainieren.“ Also auch vom Schweizer Keeper ein Lob an seinen Trainer und Landsmann Lucien Favre. Doch ins Gewicht könnte fallen, dass nun, gegen einen fußballerisch gleichwertigen Gegner, das Fehlen von Axel Witsel mehr auffällt. Gegen Düsseldorf und Mainz waren zwei passsichere Sechser mit Weigl und Brandt genau richtig. Gegen Leipzig werden sie auch ihre Kampfkraft unter Beweis stellen müssen.

Dann kann mit einem Sieg eine lange maue, düstere Hinrunde komplett gerettet werden. Wobei Roman Bürki dieser Auffassung komplett widerspricht: „Gibt es denn etwas zu retten? Unsere Ziele waren, im Pokal und in der Champions League weiterzukommen. Das haben wir erreicht. Natürlich wollen wir gegen Leipzig gewinnen, wir sind aber so schon in der Bundesliga voll dabei.“ Bloß kein zusätzlicher Druck also vor der Partie gegen RB Leipzig.

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