BVB News

Zagadou bricht Trainingslager ab und gibt Rätsel auf

Dan-Axel Zagadou
Foto: imago images

BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou (21) gibt weiterhin Rätsel auf. Der Franzose klagt über Kniebeschwerden, doch weiterhin fehlt eine Diagnose. Das Abwehrtalent musste nun das Trainingslager in Bad Ragaz vorzeitig abbrechen.

Wie schwerwiegend ist die Verletzung von Dan-Axel Zagadou? Derzeit herrscht großes Rätselraten bei Borussia Dortmund. “Es besteht immer noch keine Klarheit”, so Sportdirektor Michael Zorc (57) gegenüber dem “kicker”. “Es stehen noch Untersuchungen aus”, so der 57-Jährige.

Zagadou musste das Trainingslager in Bad Ragaz in der Schweiz vier Tage vor dem eigentlichen Ende abbrechen. Der Franzose hat mit Knieproblemen zu kämpfen, die weiterhin nicht diagnostiziert werden konnten. Bereits den Restart nach der Corona-Zwangspause verpasste der 21-Jährige aufgrund eines Außenbandrisses im Knie fast komplett. Zagadou spielt seit 2017 in Dortmund und kommt seither auf 60 Pflichtspiele, vier Tore und eine Vorlage. Vor der Corona-Pause entwickelte sich das Talent mehr und mehr zum Leistungsträger.

Sollte Zagadou länger ausfallen, ist Trainer Lucien Favre (62) vor schwierige Aufgaben gestellt. Abwehrchef Mats Hummels (31) verletzte sich im Urlaub am Sprunggelenk und kämpfte sich nun zurück ins Team. Beim Testspiel gegen Altach (6:0) testete Favre Lukasz Piszczek (35) und Manuel Akanji (25), sowie Dan-Axel Zagadou und Emre Can (26) als Innenverteidiger-Duos. Beim furiosen 11:2 gegen Austria Wien und bei der 1:3-Niederlage gegen Feyenoord Rotterdam liefen zunächst Thomas Meunier (28) und Akanji und später Piszczek mit Can auf.

Hummels und Akanji als Erstbesetzung in der Abwehr?

Embed from Getty Images

Beim 5:1-Testspielsieg über den MSV Duisburg feierte nun Mats Hummels sein Comeback und durfte immerhin 30 Minuten spielen. An seiner Seite verteidigte Manuel Akanji. Dies könnte derzeit die Erstbesetzung in der Innenverteidigung sein. Thomas Meunier ist für die rechte Seite vorgesehen, auch Lukasz Piszczek ist auf der Seite besser aufgehoben. Emre Can hat mit der Rolle als Innenverteidiger weiterhin seine Schwierigkeiten und fühlt sich im zentralen Mittelfeld deutlich wohler.

Eine weitere Möglichkeit könnte sein, Axel Witsel (31) nach hinten zu ziehen und Can wieder an die Seite von Julian Brandt (24) in das Mittelfeld zu stellen. Doch Favre plant den Belgier vermutlich weiterhin für das Mittelfeld-Zentrum ein, um das Spiel des BVB zu lenken.