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2025 statt 2022: BVB verlängert mit Boss-Trio um Watzke

Hans-Joachim Watzke
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Borussia Dortmund hat die Verträge mit ihren drei Geschäftsführern vorzeitig bis 2025 verlängert. Die Funktionsträger um den Vorsitzenden Hans-Joachim Watzke (61) bleiben damit in derselben Konstellation und werden von BVB-Präsident Reinhard Rauball (74) explizit gelobt.



„Es ist uns nach intensiven Gesprächen gelungen, Hans-Joachim Watzke für weitere drei Jahre als Vorsitzenden der Geschäftsführung zu gewinnen“, so Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, in einer Pressemitteilung. Die Verträge aller drei Geschäftsführer, Hans-Joachim Watzke, Thomas Treß (55) und Carsten Cramer (52), wurden bis 2025 verlängert. Watzkes Kontrakt bis Dezember, die anderen beiden bis Juni 2025.

„Trotz der bedingt durch die Corona-Pandemie teilweise dramatisch veränderten Parameter sowie der damit verbundenen Konsequenzen im Bereich der Einnahmen ist es unserer Geschäftsführung gelungen, das Schiff in stürmischer See stabil auf Kurs zu halten“, wird Rauball weiter zitiert.

Hans-Joachim Watzke ist seit 2006 der Vorsitzende der Geschäftsführung und hatte zuletzt bereits durchblicken lassen, dass er sich ein längeres Engagement vorstellen könne. Laut BVB kümmere sich der 61-Jährige um die „strategische Ausrichtung“ sowie um die Segmente Personal und Kommunikation.

Rauball spricht von „großem Vertrauen“

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Thomas Treß, der ebenfalls 2006 als zweiter Geschäftsführer an Bord kam, wurde 2013 vom Finance Magazin zum „CFO des Jahres gekürt“. 2006 rettete er, gemeinsam mit Rauball und Watzke, den BVB durch gezielte Umstrukturierung der Verbindlichkeiten vor der Insolvenz. Treß kümmert sich weiterhin um die Bereiche Organisation, Recht, Finanzen und Investor Relations.

Der dritte im Bund ist Carsten Cramer, der sich um Vertrieb, Marketing, Internationalisierung und Digitalisierung kümmert. Seit Oktober 2010 arbeitet er beim BVB. Die Verträge der drei Geschäftsführer liefen bis dato bis Sommer bzw. Dezember 2022. Nun wurden die Kontrakte jeweils um drei Jahre ausgedehnt.

„Wir haben großes Vertrauen in die handelnden Personen der Geschäftsführung“, so Rauball in seiner Begründung. „Selbst vor dem Hintergrund der nach wie vor anhaltenden Pandemie-Lage muss sich niemand existenzielle Sorgen um Borussia Dortmund machen. Die nächsten zwei Spielzeiten sind unabhängig vom Erreichen der UEFA Champions League bereits komplett durchfinanziert.“

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