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Julian Brandt für DFB-Auswahl nachnominiert – Ersatz für Gnabry

Julian Brandt
Foto: imago images

Des einen Leid ist des anderen Freud. Da Bundestrainer Hansi Flick (57) auf Serge Gnabry (26) verzichten muss, rückt Julian Brandt in den Kader für die beiden Testländerspiele gegen Israel (26. März) und die Niederlande (29. März). Der 25 Jahre alte Dortmunder profitiert von einer Erkrankung Gnabrys.



Brandt kehrte erst im November 2021 nach einer einjährigen Pause in den Kader der Nationalmannschaft zurück. Beim 4:1-Sieg in Armenien kam er für eine halbe Stunde zum Einsatz. Für den gebürtigen Bremer bieten die beiden anstehenden Begegnungen eine gute Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Gerade im Mittelfeld herrscht in der DFB-Auswahl ein Überangebot an guten Spielern. Erst im Januar 2022 hatte er sich zu seinen Perspektiven in der Nationalelf geäußert. Das Ziel des 25-Jährigen ist eindeutig: die WM in Katar Ende dieses Jahres.

Zukunft Brandts beim BVB ungewiss

Mit Brandt steht doch noch ein BVB-Profi in Flicks Aufgebot. Bei der Bekanntgabe des Kaders vor wenigen Tagen glänzte die Borussia noch mit Abwesenheit. Der Mittelfeldmann soll Mittwoch im DFB-Quartier in Gravenbruch eintreffen. Seine Teamkollegen Mats Hummels (33), Marco Reus (32) oder Emre Can (28) wird er dort nicht wiedersehen. Der Bundestrainer verzichtete aus unterschiedlichen Gründen darauf, einen Spieler von Borussia Dortmund zu nominieren.

Ob sich Gnabry eine Corona-Infektion zugezogen hat oder „nur“ einen grippalen Infekt, ist noch unklar. Die durch den DFB durchgeführten Antigen-Schnelltests fielen nach Angaben des Verbandes alle negativ aus. Für Brandt bietet sich nun eine gute Gelegenheit, nicht nur den Bundestrainer von seinen Fähigkeiten zu überzeugen, sondern auch den BVB oder einen möglichen neuen Arbeitgeber. Nach Angaben der „Sport Bild“ soll der BVB „bei passenden Angeboten“ einem Transfer nicht abgeneigt sein.  Der Vertrag des 25-Jährigen läuft in Dortmund noch bis Sommer 2024.

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