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Trainerwechsel ohne Einfluss auf die Kaderplanung – Fünf Millionen Euro Abfindung für Rose und Co.

Edin Terzic
Foto: imago images

Nachdem am Ende der vergangenen Woche die Trennung von Marco Rose für reichlich Aufsehen sorgte, wird nun zeitnah die Bekanntgabe des Nachfolgers erwartet. Dabei wird es sich aller Voraussicht nach um Edin Terzic handeln, der ein Jahr nach dem erfolgreichen Ende seines Intermezzos als Interimstrainer diesmal als Chefcoach auf Dauer auf die BVB-Bank zurückkehren dürfte.



Die Installation von Terzic hat den Vorteil, dass der 39 Jahre alte Fußball-Lehrer als Technischer Direktor in sämtliche Planungen involviert war und ist. Die Transfers von Niklas Süle, Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi sind ohnehin schon fix, dürften aber definitiv auch auf Terzic‘ Zustimmung getroffen sein. Ebenso wird der Trainerwechsel nach Informationen des „kicker“ nichts an den bevorstehenden Verpflichtungen von Alexander Meyer (SSV Jahn Regensburg) als neuer Nummer zwei und Salih Özcan (1. FC Köln) für das zentrale Mittelfeld ändern.

Rose-Engagement ein teures Vergnügen

Allerdings ist der Trainerwechsel durchaus ein nicht ganz unwesentlicher Kostenfaktor. So berichtet „Bild“, dass für Rose und seine ebenfalls freigestellten Assistenten Rene Maric und Alexander Zickler im Paket eine schon bei der Vertragsunterschrift vereinbarte Abfindung in Höhe von rund fünf Millionen Euro anfallen wird. Immerhin wäre diese aber deutlich günstiger, als das Trainerteam bis zum Vertragsende 2024 weiterzubezahlen. Zusammen würden Rose (4,5 Millionen Euro), Zickler (0,8 Millionen Euro) und Maric (0,5 Millionen Euro) pro Spielzeit auf knapp sechs Millionen Euro kommen.

Unter dem Strich war das Engagement Roses, für den fünf Millionen Euro Ablöse an Borussia Mönchengladbach überwiesen wurden, somit mit Gesamtkosten von mehr als 15 Millionen Euro für letztlich nur eine Spielzeit ein alles andere als günstiges Vergnügen.

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