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Youssoufa Moukoko: Das sagt Sebastian Kehl zur Zukunft des Derby-Helden

Youssoufa Moukoko
Foto: Getty Images

Youssoufa Moukoko kam, zielte und traf – und wurde dank seines Tores zum Helden des Revierderbys gegen den FC Schalke 04. Bis zum 1:0 des 17 Jahre jungen Sturm-Juwels mühten sich die Offensivkräfte des BVB vergeblich. Doch noch ist die Zukunft Moukokos nicht abschließend geklärt. Sein Vertrag in Dortmund endet im Sommer 2023.



Es gibt wohl kaum einen BVB-Anhänger, der den Angreifer nicht noch viele Jahre im schwarz-gelben Dress sehen möchte – Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl ebenfalls. Im „Doppelpass“ von „Sport1“ äußerte sich der 42-Jährige zu der Frage, ob Moukoko ein neues Arbeitspapier bei der Borussia unterzeichnet.

Kehl bekräftigte, dass der Verein weiterhin mit dem 17-Jährigen plane. Der BVB wolle mit dem Stürmer unbedingt verlängern, um „die Geschichte weiterzuschreiben“. Doch es müssten „natürlich auch ein paar andere Rahmenbedingungen stimmen“, erläuterte Kehl. „Dafür brauchen wir die Öffentlichkeit nicht, das kriegen wir schon hin.“

Mit seiner Leistung gegen Schalke 04 gab Moukoko ein überzeugendes Bewerbungsschreiben für einen Stammplatz ab. Der deutsche U21-Nationalspieler zeichnete sich durch große Effizienz aus. In seiner Matchbilanz stehen zwar lediglich zehn Ballkontakte, darunter allerdings vier Torabschlüsse und am wichtigsten: der Siegtreffer in der 79. Minute. Das gefiel auch seinem Coach. „Heute hatten wir ihn dort, wo wir ihn haben wollen: In der Box, wo die Tore erzielt werden. Wir sind sehr glücklich, dass er heute unser Derbyheld ist“, freute sich Edin Terzić nach dem Spiel.

„Seit geraumer Zeit in Gesprächen“

Kehl kennt die Wünsche seines Trainers und versucht, Moukoko von einem Verbleib zu überzeugen. „Wir sind seit geraumer Zeit in Gesprächen, das ist alles sehr vertrauensvoll und eng“, verriet der Sportchef. Dem Stürmer sei es demnach wichtig, zu wissen, „dass er einen Verein hat, der auf ihn baut“.

Spieler, Berater und Klub redeten bereits miteinander, offenbarte Kehl. „Wenn wir es ein Jahr vor Vertragsende nicht schaffen würden, über eine Verlängerung zu sprechen, dann hätten wir wirtschaftlich unsere Hausaufgaben nicht gemacht“, ergänzte er. Doch Moukoko möchte mehr Spielminuten bekommen als bislang. Dazu sagte der BVB-Sportdirektor: „Wenn er nie von Anfang an spielt, dann kommst du in eine Konfliktsituation.“

Sollte der Youngster jedoch weiterhin so auftreten wie gegen den Revierrivalen, dürfte dies bald kein Thema mehr sein.

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