BVB U23

Neue Probleme: Umbau des Stadions Rote Erde wird zur unendlichen Geschichte

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Foto: IMAGO

Das Exil der U23 von Borussia Dortmund nimmt kein Ende. Die geplante Rückkehr in das altehrwürdige Stadion Rote Erde verzögert sich weiter, da die Umbauarbeiten länger andauern als geplant. Den Heimspielstart im neuen Jahr wird der BVB II in einer Ausweichspielstätte erleben.



Am 21. Januar 2023 trifft die Drittligavertretung der Schwarz-Gelben auf den VfL Osnabrück. Der Anpfiff um 14 Uhr ertönt jedoch nicht in der Roten Erde. Nach Informationen der „Ruhr Nachrichten“ verschiebt sich das Ende der Bauarbeiten in dem Stadion um zusätzliche vier Wochen. Das bekräftigte Bernd Kruse, Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund, gegenüber der Zeitung: „Ja, die Bauarbeiten haben sich noch einmal verlängert.“

Grund für die Verzögerungen sind die unterirdischen Hohlräume, die sich durch den Kohleabbau gebildet haben. Diese müssen aus Sicherheitsgründen verfüllt werden. Sonst droht ein nachträgliches Absacken des Spielfeldes. Die Baumaßnahmen gestalten sich jedoch langwieriger als anfangs gemutmaßt. „Rund 350 Bohrungen ins Erdreich und rund 3400 Tonnen Beton mussten zur Verfüllung unter dem Stadion eingesetzt werden“, erläuterte Kruse. Erst wenn diese Arbeiten vollständig erledigt sind, lässt sich die Rasenheizung voraussichtlich ab dem 9. Januar installieren.

Später und teurer

Fußballspiele sollen nach aktuellem Stand nicht vor Ende Februar möglich sein. Für die U23 bedeutet das, dass sie nicht nur ein Ausweichquartier für die Partie gegen Osnabrück benötigt, sondern ebenso für die Begegnungen mit Wehen Wiesbaden (29. Januar, 14 Uhr), dem 1. FC Saarbrücken (11. Februar, 14 Uhr) und möglicherweise sogar Waldhof Mannheim (25. Februar, 14 Uhr).

Im Gespräch ist neben dem Stadion am Zoo in Wuppertal, in dem die U23-Heimpartien der vergangenen Wochen stattfanden, auch ein Umzug nach Köln. Durch das ständige Wechseln des Domizils kommt der Zweiten des BVB der Heimvorteil abhanden. In der aktuellen Heimtabelle belegt das Team in der 3. Liga lediglich Rang 16. Von neun Spielen vor „heimischer“ Kulisse gewannen die Mannen von Chef-Trainer Christian Preußer (38) lediglich drei.

Der Umbau der Roten Erde verzögert sich aber nicht nur, sondern wird auch erheblich teurer als geplant. Statt der ursprünglich kalkulierten 2,5 Millionen Euro zahlt die Stadt Dortmund laut „RN“ jetzt 3,35 Millionen Euro.

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