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Haller ist zurück: Das sagt der Stürmer zu seinem emotionalen Comeback

Sebastien Haller
Foto: IMAGO

In der 74. Minute war es so weit: Sébastien Haller gab sein Comeback auf dem grünen Rasen. Operationen und Chemo-Therapien musste der 28-Jährige nach seiner Krebsdiagnose über sich ergehen lassen. Jetzt feierte er beim 5:1-Erfolg im Test über Fortuna Düsseldorf seine vielumjubelte Rückkehr. Selbst die Gegenspieler spendeten ihm Applaus.



Sein Trainer Edin Terzić (40) zeigte sich nach dem Spiel tief berührt von dem Auftritt Hallers. Die Einwechslung sei „ein ganz besonderer Moment“ gewesen, nicht nur für Haller und dessen Familie, sondern „auch für uns“. Schließlich habe dieser erstmals „das Trikot von Borussia Dortmund“ getragen. „Wir sind stolz darauf, dass er diesen Weg so gegangen ist und dass wir das heute erleben durften“, erzählt er auf der BVB-Website. Am Dienstagmorgen habe er sich mit dem Spieler darauf geeinigt, „dass es für 15 Minuten reichen wird“. Nun hoffen alle, dass Haller „keine negative Reaktion auf das Spiel zeigt“.

Als Youssoufa Moukoko (18) den Platz verließ und Platz machte für den 28-Jährigen, sei das „ein großartiger Moment“ für ihn gewesen, offenbart Haller nach dem Spiel. Er freut sich, dass er „viel Applaus und viele Nachrichten bekommen“ habe. Nicht nur von seinen Mitspielern, sondern auch vom Gegner. „Diese Unterstützung trägt zur Leistung bei“, bekennt der ivorische Nationalspieler, der seit mehr als einem halben Jahr nicht mehr im Einsatz gewesen war. Am 3. Juni 2022 lief er in der Qualifikation für den Afrika-Cup auf. Die Elfenbeinküste siegte mit 3:1 gegen Sambia.

„Dieses Gefühl habe ich vermisst“

„Ich wollte da sein vom ersten Spiel an“, sagt Haller. Lange hat er auf sein Debüt in Schwarz und Gelb warten müssen. „Ich habe mich sehr darauf gefreut zu spielen, weil ich das nach meinem Wechsel nicht sofort konnte. Zu spielen ist ein viel besseres Gefühl, als zu trainieren und durch den Wald zu laufen. Dieses Gefühl habe ich vermisst“, freut sich der Mittelstürmer.

Hallers Ziel für die nächsten Monate: „Bis zum Ende der Saison möchte ich fit bleiben und so viele Minuten spielen, wie ich kann.“ Gerne würde er auch am Freitag (13. Januar, 15.30 Uhr) gegen den FC Basel dabei sein. „Vielleicht bekomme ich schon im nächsten Testspiel weitere Minuten“, wünscht sich der 28-Jährige.

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